Mein Selbstverständnis als Domina

Domina Lady Sara in Frankfurt
Ich bin überzeugte BDSM-lerin, ich bewege mich auf der aktiven Seite, ich habe ein eigenes SM-Studio in der Nähe von Frankfurt am Main. Dort empfange ich ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache meine passiven Gespielen und Gespielinnen. Dennoch ist der Begriff "Domina" viel zu einseitig, um mein SM-Erleben zu beschreiben. So bin ich zwar häufig, aber durchaus nicht immer die Herrin eines Sklaven - es gibt auch sehr heiße BDSM-Szenarien ganz ohne Dominanz, bei denen der Schwerpunkt auf der reinen Body Sensation oder auf dem fantasievollen Rollenspiel liegt. 

Ich kann aktiv sadistisch agieren, ohne dabei zu dominieren. Da ich meinen Background in der privaten Szene habe, spiele ich durchaus gerne auch hart, natürlich im Rahmen von gegenseitigem Einvernehmen und beidseitiger Verantwortlichkeit (=> ssc und rack). Ganz im Gegensatz dazu bin ich manchmal aber auch auch die sanfte Fetischlady, die ihrem Gegenüber nichts zuleide tut, sondern es einfach mit Fetischreizen betört. Oder als Servicetop mit einer Bizarrmassage verwöhnt. Niemand küßt mir meine Stiefel, der sich nicht auch wirklich in die Devotion begeben mag: als reines Ritual aus dem Prinzip heraus ist das nicht nötig - wenn es praktiziert wird, dann hat es stets für denjenigen, der sich unter meine Füße begibt, auch eine tiefe Bedeutung.

Lady Sara - BDSM jenseits der KlischeesIch lehne klischeehafte Regeln, wie eine Domina oder wie ein Sklave zu sein hat, ab. Jede Begegnung ist eine individuelle Angelegenheit und verdient als solche Respekt. Es ist mir wichtig, auch den Menschen kennenzulernen und nicht nur das Objekt. Vielfältig verschiedene Settings empfinde ich als Bereicherung, deswegen freue ich mich über jede "neue" Fantasie und überlege gern, ob und wie ich sie mit dem jeweiligen Interessenten gestalten kann. Insofern bin ich nicht nur Domina, sondern Gestalterin von Träumen.

Mit meinem eigenen SM-Studio habe ich mir selbst einen Traum erfüllt. Ich bin nun 34 Jahre alt und stehe auch im akademischen Berufsleben, SM-Termine sind nur in der Freizeit möglich. Mein privates Coming-Out hatte ich mit 21 Jahren, später wurde ich Mitarbeiterin und Gastlady in verschiedenen größeren Etablissements, die alle nicht so ganz meinen persönlichen Erwartungen an authentischen BDSM entsprachen.In meinen eigenen Räumen bin ich zuallererst meine eigene Herrin, und das ist aus meiner Sicht eine wichtige Grundlage, um dann auch die Herrin oder einfach Gefährtin meiner Klienten sein zu können. Was ganz klein in einer privaten Zimmerecke begann, ist inzwischen zu einer kompletten Studio-Etage mit sehr guter Ausstattung angewachsen. Für gewisse Rollenspiele ziehe ich dennoch nach wie vor noch meinen Wohnbereich hinzu, z.B. nutze ich diesen bevorzugt für realitätsnahe Adult-Baby Erziehung.


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