Mein Selbstverständnis als Domina

Ich kann aktiv sadistisch agieren, ohne dabei zu dominieren. Da ich meinen Background in der privaten Szene habe, spiele ich durchaus gerne auch hart, natürlich im Rahmen von gegenseitigem Einvernehmen und beidseitiger Verantwortlichkeit (ssc und rack). Ganz im Gegensatz dazu bin ich manchmal aber auch auch die sanfte Fetischlady, die ihrem Gegenüber nichts zuleide tut, sondern es einfach mit Fetischreizen betört. Oder als Servicetop mit einer Bizarrmassage verwöhnt. Niemand küßt mir meine Stiefel, der sich nicht auch wirklich in die Devotion begeben mag: als reines Ritual aus dem Prinzip heraus ist das nicht nötig - wenn es praktiziert wird, dann hat es stets für denjenigen, der sich unter meine Füße begibt, auch eine tiefe Bedeutung.

Mit meinem eigenen SM-Studio habe ich mir selbst einen Traum erfüllt. Ich stehe auch im akademischen Berufsleben, SM-Termine sind nur in der Freizeit möglich. Mein privates Coming-Out hatte ich mit 21 Jahren, später wurde ich Mitarbeiterin und Gastlady in verschiedenen größeren Etablissements, die alle nicht so ganz meinen persönlichen Erwartungen an authentischen BDSM entsprachen.In meinen eigenen Räumen bin ich zuallererst meine eigene Herrin, und das ist aus meiner Sicht eine wichtige Grundlage, um dann auch die Herrin oder einfach Gefährtin meiner Klienten sein zu können. Was ganz klein in einer privaten Zimmerecke begann, ist inzwischen zu einer kompletten Studio-Etage mit sehr guter Ausstattung angewachsen. Für gewisse Rollenspiele ziehe ich dennoch nach wie vor noch meinen Wohnbereich hinzu, z.B. nutze ich diesen bevorzugt für realitätsnahe Adult-Baby Erziehung.