Das Kleingedruckte für die Sessionbuchung
Kontaktaufnahme, Terminvereinbarung, Vorbesprechung
"Die Erstabstimmung gestaltet sich mit ihr etwas schwierig."
Stimmt? Stimmt! - Es stimmt deshalb, weil ich nicht zu festen Zeiten "sowieso" in meinem Studio sitze und auf Anrufe oder gar Laufkundschaft warte, sondern weil ich einen Hauptberuf, ein Privatleben und meine Sessions alle unter einen Hut bringen will. Daher habe ich mich für umfangreiche Kontaktaufnahme- und Buchungsbedingungen entschieden. Wo ich bemerkte, dass ich eine potentielle Problematik anfangs unterschätzt hatte oder wo meine Lebenssituation sich veränderte, passte ich sie bedarfsweise an. Dieser Rahmen ist somit für mich unverzichtbar wichtig und nicht diskutabel.
Wer seine Zustimmung nicht erteilen will, möge mich auch nicht anschreiben!
"Darauf lässt sich doch niemand ein."
Insbesondere bekam ich von Kolleginnen und anderen Personen prophezeiht, dass ich damit potentielle Kundschaft verprellen würde. Die Nutzer/innen erotischer Services wären zu Verbindlichkeiten nicht bereit. Ich dachte mir: "Nun, ich selbst brauche diesen Rahmen. Es muss noch andere Leute geben, die nach ähnlichen Maßstäben leben wie ich." Dies hat sich mittlerweile bestätigt. Zudem gibt es jene, die zumindest wertschätzen, was ich auf dieser Basis, und nur auf dieser Basis, für sie gestalten kann.
"Das liest sich wie die AGB meines Mobilfunkanbieters."
Tatsächlich springen wegen der komplexen Rahmenbedingungen auch etliche Interessent/inn/en ab. Das ist mir aber lieber als ständiger Ärger mit Menschen, die mir sonst langfristig die Freude an der Nebentätigkeit verderben würden.
"Sogar beim Telefonieren? Wie funktioniert dann Vorabsprache?"
Ohne Terminabsprache bin ich wirklich nicht verfügbar - auch nicht telefonisch. Bei der hauptberuflichen Arbeit würde das Handyklingeln und -gespräch stören, während der Nebentätigkeit würde es mich und meine Gespiel/inn/en unschön unterbrechen, und in der verbleibenden Freizeit möchte ich auch nicht ständig aus was-auch-immer herausgerissen werden. Mein Telefon ist also stummgeschaltet, wenn ich nicht gezielt einen verabredeten Anruf erwarte.
Folglich stimmen Sie bitte jede reale oder virtuelle Begegnung per Email bzw. über das Kontaktformular ab. Meinen Posteingang checke ich meist mehrmals täglich, dennoch kann es bis zur Beantwortung auch manchmal etwas länger dauern, je nachdem, was gerade sonst in meinem Leben ansteht. Sofern Sie nach drei Kalendertagen noch keine Rückmeldung von mir erhalten haben, können Sie jedoch nochmals nachhaken.
Für Telefonate, Text- und Videochats (und seltener für ausführlicheren Email-Austausch) plane ich bedarfsweise geeignete, dann aber kostenpflichtige, Zeitfenster ein: Ich sorge vorab dafür, dass ich emotional und mental wirklich eingestimmt bin, ohne mit den Gedanken noch oder schon wieder woanders zu sein. Bei Session-Vorabsprachen wird Telefon- bzw. Chatzeit als "Coachingzeit" vergütet, das Honorar dafür ist preiswerter als für "Fernerotik"-Sessions. Noch lieber als das fernmündliche/schriftliche Vorgespräch ist mir jedoch der Plauder-Escort - ein persönliches Treffen in einem Cafe/Restaurant, so dass wir uns auf neutralem Boden begegnen können. Alternativ (oder an das Dinner/Lunch o.ä. anschließend) ist auch in meinem Playroom oder in meinem privaten Wohnbereich sowie als Hausbesuch persönliche Plauderzeit buchbar.
Preis-Elemente
Fast alle SM-Studios haben feste Zeithonorare für ihr Standardprogramm sowie ggf. für definierte "Specials", viele erheben zudem Aufpreise für sog. "Extras". Immer wieder wird in Foren diskutiert, wozu diese nötig bzw. ob diese gerechtfertigt sind. Ich habe mir zu allen Basishonoraren und Aufpreisen, die ich erhebe, sehr intensive Gedanken gemacht. Gern mache ich meine Ausgangslage transparent. - Noch mehr Verwirrung als die Extras und Specials löst manches Mal die Tatsache aus, dass es bei mir Rückzieher-Gebühren für "Vielleicht"-Anfragen (unter Benennung etwaiger Zeitfenster, obwohl Sie sich dessen selbst noch gar nicht sicher sind) sowie Storno-Gebühren für bereits wechselseitig zusagte, aber in Folge einseitig abgesagte oder verschobene, Zeitfenster gibt. Im vorliegenden Absatz erläutere ich die jeweiligen Preiselemente, sowie die jeweiligen Hintergründe.
Grundpreise
Ursprünglich hatte ich bei der Preisgestaltung nur in Sessionzeit-Honorar und Plauderzeit-Honorar unterschieden.
Sessionzeiten sind dabei die Zeiten, während denen wir "spielen", d.h. ich mich um Ihre Erregung bzw. die Umsetzung Ihrer erotischen/sadomasochistischen/fetischistischen etc. Fantasien und Wünsche bemühe. Bei jeder Sessionbuchung ist eine gewisse Zeit (ca. je 15-20min) für Vorgespräch, Nachgespräch und Duschzeit gratis includiert, und auch eine gewisse Vor- und Nachbereitung meinerseits vor Ihrem Eintreffen / nach Ihrer Verabschiedung sind bereits bei der Kalkulation mitbedacht.
Als "Plauderzeiten" sind sonstige gemeinsam verbrachte Zeiten definiert, z.B. ausführliche Kennenlern-Dates, gern im Café/Restaurant. Auch weitere Leistungen ohne Play-Charakter (z.B. Fahrzeit zu einem Escort-Termin; aber auch reine Bondage-Zeiten ohne Bespielung) rechne ich mithilfe der Plauderzeit-Honorare ab.
Equipment und Praktiken als "Extras" (Aufpreise) oder "Specials" (Pauschalen)
Als ich mit wachsendem Equipment und auch inhaltlicher Ausweitung des Angebots (u.a. auch auf meinerseits passive Mitwirkung als Fetisch-Komplizin, sowie softerotische Angebote vor allem im tantrischen Bereich sowie in Sexualassistenz/Body-Coaching) dann ein paar deutlich vor- und nachbereitungsintensivere sowie zeitintensivere Praktiken in mein Portfolio bzw. reinigungs- und wartungsintensivere Toys/Möbel in meinen Fundus aufnahm, führte ich Zuzahlungen und/oder Mindestbuchungszeiten ein. Deren Höhe legte ich fest, wenn ich nach einigen Einsätzen den jeweiligen Mehraufwand tatsächlich einschätzen und somit beziffern konnte. Es wundert mich übrigens nicht, wenn Ihnen diese Aufpreise ungewöhnlich hoch erscheinen - auch ich hatte oftmals anfangs den Aufwand unterschätzt.
Eine schöne, intensive Interaktion zwischen mir und meinem Gegenüber lässt sich meinerseits auch mit "Basics" erzielen! So habe ich während meines Erststudiums bereits die Tätigkeit als damals noch ausschließliche Domina/Aktiva in einem noch fast leeren WG-Zimmer in Berlin lediglich mit ganz wenigen Toys begonnen und daran seither nie die Freude verloren. - Alles später aufpreispflichtig Ergänzte ist wirklich ein Zusatz-Angebot für Sie, was ich (oft mit viel "trial & error") im Laufe der Jahre darüber hinaus geschaffen/entwickelt/erworben habe. Sie haben stets die Wahl, diese Elemente zum entsprechenden Betrag auszuwählen oder sich auf den ursprünglichen Service-Umfang zu beschränken: Ich bin keineswegs gekränkt, wenn Sie mit mir "back to the roots" gehen!
Rückzieher-Verbindlichkeiten: Es gibt keine "unverbindliche Terminanfrage" !
Auch hier wirke ich wohl auf auf manche Interessent/inn/en so weltfremd wie bei meinem Umgang mit etwaigen Telefonaten. Und auch dies liegt an meinen persönlichen Charakteristika, genauer gesagt an meiner Denkstruktur. Wenn Sie einen Ihrerseits erwogenen Termin in der Korrespondenz mit mir erwähnen, erwäge ich diesen zwangsläufig auch, ohne einen "Gedankenstop" setzen zu können. Sie stoßen damit immer eine umfangreiche "if-else" Gedankenkette an!
Sofern Sie also bereits ein bestimmtes Kalenderdatum, einen Zeitraum (z.B. "nächste Woche") oder einen wiederkehrenden Rhythmus (z.b. "dienstags ab 14h") Ihrerseits aufs Tablett bringen, arrangiere ich gedanklich auf Hochtouren, wie ich meine eigenen Verfügbarkeitszeiten sowie die organisatorisch von meinen Zeiteinsätzen in verschiedensten Lebensbereichen mitbetroffenen Menschen koordinieren kann.
Machen Sie jedoch kurz darauf, nachdem Sie mich in Ihre Terminpläne involviert haben, auch wenn ich noch keine der Benennungen meinerseits bestätigt habe, dann wieder einen Rückzieher (z.B. "nein, nächste Woche dienstags geht es doch nicht", "meine Reise wurde verschoben, ich kann doch nicht kommen", "23h ist zwar nach 14h, mir allerdings zu spät") bringen Sie mich emotional und mental in Teufels Küche. Dies übertrifft das Ausmaß, das die meisten Menschen sich vorstellen können. Deswegen erhebe ich in solchen Fälle einen pauschalen Entschädigungsbetrag. Sie können dies auch nicht umgehen, indem Sie in Ihrer Anfrage ergänzen, dass Sie es noch nicht verbindlich meinen. Sie stoßen meinen Gedankenprozeß mit aufwändigen Verzweigungsstrukturen dennoch an, ich gehe in einen Hyperfokus. Derselbe Hyperfokus kommt Ihnen auch während der Auftragserfüllung (in Form von Sessions, Sessionvorbereitungen, Coachings und Fernservices) zugute - er macht einen wesentlichen Teil meiner Stärken und Schwächen aus. Sofern Sie dies nicht akzeptieren können, nehmen Sie bitte von jedweden Anfragen Abstand.
Storno-Regelung
Anders als die Rückzieher-Regelung für Ihrerseits benannte, aber meinerseits noch nicht bestätigte (und auch nicht abgewiesene) Termin-Optionen, ist die Stornoregelung für Ihrerseits vorgeschlagene und meinerseits bestätigte Termin wechselseitig. Sie greift auch im Falle einer Terminverschiebung auf ein bereits benennbares oder auch noch nicht benennbares Alternativdatum, sowie bei einem verschuldeten oder unverschuldeten Nichterscheinen - die Entschädigungszahlung bezieht sich jeweils explizit und aufschließlich auf das dadurch "geplatzte" Zeitfenster.
Zu Beginn der Tätigkeit unterschied ich dabei nicht, ob Sie der/die Absagende sind oder ob ich es bin. In beiden Fällen war, je nach Kurzfristigkeit oder Frühzeitigkeit der Stornierung, derselbe gestaffelte Betrag zu zahlen. Wenn also ich krank wurde und canceln musste, zahlte auch ich (völlig ungewöhnlich in der Erotik-Branche!) meinen Kund/inn/en eine genauso hohe Entschädigung, wie ich sie umgekehrt von ihnen forderte, wenn sie diejenigen mit dem unerwarteten Absage-Grund waren. Mein Motto war, dass unplanbare Dinge (inklusive solchen, die als "höhere Gewalt" gelten können) meiner Kundschaft und mir gleichermaßen passieren können, und ich dann eben auch meinerseits zu bieten bereit bin, was ich verlange.
Als ich dann Jobtime-Zuschläge für Tageszeiten einführte, wo ich zur Ausübung der Nebentätigkeit extra einen hauptberuflichen Urlaubstag nehmen musste, modifizierte ich die bis dato symmetrische Berechnung der Stornogebühr. Im Falle einer meinerseitigen Stornierung zahlte ich "nur" den durch den Absagezeitpunkt festgesetzten Staffelbetrag, während die Kundschaft im Falle einer ihrerseitigen Absage dazu noch den fixen Jobtime-Zuschlag addieren musste. - Mittlerweile hat sich die hauptberufliche Situation schon wieder verändert, dank überwiegender Home-Office kann ich Sie grundsätzlich "rund um die Uhr" empfangen. Wenn ich allerdings kurzfristig (z.B. krankheits- oder dienstreisebedingt) die Absagende für naturgemäß dann gleich mehrere Termine bin, dann muss ich u.U. so vielen Kund/inn/en einen Entschädigungsbeitrag leisten, dass ich diesen nun doch asymmetrisch berechne. Es gibt weiterhin die Staffelpreis-Berechnung, allerdings zahlen Sie im Falle einer Ihrerseitigen Absage nun jedes Mal doch mindestens die Rückzieher-Gebühr (auch wenn der Staffelpreis diese unterschreiten würde), während ich die Rückzieher-Gebühr höchstens zahle (auch wenn die Staffelpreis-Gebühr diese überschreiten würde). Nur so lässt sich mein finanzielles Risiko noch angemessen "wuppen". Auch hier gilt natürlich, dass die Kontaktaufnahme zu mir Ihre Akzeptanz voraussetzt.
Sicherheit bzw. Risikobewußtsein
Ich lasse mir nicht nur Ihr Einverständnis zu meinen Preisbedingungen vor Kontaktaufnahme bestätigen, sondern möchte auch sicherstellen, dass Sie über die Sicherheitsvorkehrungen bzw. -erfordernisse einerseits sowie den Haftungsausschluß andererseits informiert sind.
Eigene Limits - z.B. bereits bekannte Tabus sowie gesundheitliche Einschränkungen - sind selbstverantwortlich auch unaufgefordert im Vorfeld Ihrerseits zu benennen, aber auch selbstkritisch während der Session zu reflektieren und zu überprüfen.
Codewörter & deren Grenzen, sowie weitere Risikofelder
Tritt eine Situation ein, in der der passive Part sich körperlich oder psyschich überfordert oder gar in seiner persönlichen Sicherheitszone bedroht/verletzt fühlt, ist er verpflichtet, dies mir als dem aktiven Part unverzüglich zu signalisieren: dies kann wahlweise formlos formuliert werden ("sorry, das geht für mich gerade gar nicht") oder im Rahmen eines D/S-Settings durch Benutzen eines Codewords ("Gnade" bzw. "break" für Zwischenbemerkungen, sowie "Mayday" bzw. "Erdbeerblau" für schnellstmöglichen Abbruch) angezeigt werden. Sollte der Passive geknebelt sein oder aus anderen Gründen nicht sprechen können, ersetzt wiederholtes zweimaliges oder dreimaliges Brummen ("hm-hm" oder "hm-hm-hm") die Äußerung des Codewortes. In all diesen Fällen reagiere ich als aktiver Part schnellstmöglich durch Rückfrage und Innehalten/Beenden der jeweiligen Aktion. Trotz Beachtung dieser und anderer Safety-Regeln birgt jede Begegnung weiterhin Risiken, die niemals völlig ausgeschlossen werden können:
Mit Beauftragung einer Session bei mir als Domina, Sexualassistentin oder Body-&-Soul-Coach bestätigen Sie Ihren ausdrücklichen Wunsch nach interaktionellen Praktiken gemäß Ihrer persönlichen Neigungen und/oder Ihrer Selbsterfahrungs-Wünsche, wobei die Session-Gestaltung im Rahmen solcher Tätigkeiten naturgemäß weder somatomedizinischen noch psychotherapeutischen noch sonstigen heilkundlichen Behandlungszwecken dient. (Bei Interesse an psychotherapeutischen Formaten erfragen Sie bitte explizit meine deutlich vom Erotik-Angebot abgegrenzten Möglichkeiten.)
Für informierte Zustimmung zu Praktiken jedweder Art ist es wichtig, deren Risiken möglichst genau zu kennen. Die Risiken unserer Sessions setzen sich aus den Risiken der konkret gewünschten Praktiken (z.B. Painplay), den generellen Risiken eines asymmetrischen erotischen Erlebnisses (eine/r aktiv, eine/r passiv: trotz Vorabsprache werden wichtige Informationen evtl. mißverständlich ausgedrückt bzw. mißverstanden oder auch möglicherweise vom passiven oder aktiven Part völlig in der Benennung oder in der Erinnerung vergessen/ trotz Codewörtern und -signalen werden diese wohlmöglich nicht oder nicht rechtzeitig vom passivem Part geäußert bzw. vom aktiven Part bemerkt) sowie aus persönlichen Parametern der Beteiligten (Erfahrungslevel, Gesundheitsstatus, Bereitschaft zu Sicherheitsvorkehrungen wie Safer-Sex und Safer-Play etc.) zusammen. Das Gesamtrisiko einer anvisierten Session sollte im Vorfeld gegen den erhofften Nutzen - in diesem Falle meistens: Ihr Vergnügen - abgewogen werden.
Ob eine bestimmte Session "zu gefährlich" ist, läßt sich nicht objektiv beurteilen, weil der persönliche Nutzen stets subjektiv ist - ähnlich wie man pauschal nicht sagen kann, dass eine bestimmte (ggf. auch extreme) Sportart per se "zu gefährlich" ist. Um aber überhaupt eine persönliche Risiko-Abwägung vornehmen zu können, muss die Fähigkeit und Bereitschaft vorhanden sein, sich mit den Risiken bewußt auseinanderzusetzen - auch durch Eigenrecherche in Fach- bzw. BDSM-Literatur. Mit Zustimmung zu meinen Kontaktaufnahme-Bedingungen erklären Sie explizit Ihre diesbezügliche Selbstverantwortung.
Ich lege persönlich als Maßstab zugrunde, dass ich an Ihnen keine Praktiken durchführe, denen ich mich selbst aus Gründen der Risikoerwägung unter keinen Umständen aussetzen würde. Aber ich führe auch nicht alles aktiv an Ihnen aus, was ich für mich selbst passiv verantworten könnte, wenn Ihr Gesprächsstil mich an der Angemessenheit Ihres Risikobewusstseins zweifeln lässt.
Einvernehmliche Bizarr-Erotik, der eine bewusste Auseinandersetzung mit möglichen Risiken zugrunde liegt, wird risk-aware consensual kink genannt.
Meine Ethik und Ihre Eigenverantwortung
Um Ihnen Ihre Risikoabwägung zu erleichtern, beantworte ich Ihnen nach bestem Wissen Ihre Fragen - insbesondere auch zu meinem eigenen jeweiligen Erfahrungsstand. Hiermit weise ich explizit darauf hin, dass ich über keine medizinische Fachausbildung (z.B. als Krankenschwester) verfüge: Alle BDSM- und Clinic-Praktiken habe ich selbst ausschließlich im professionellen und/oder privaten BDSM-Kontext kennengelernt, meist unter fachkundiger Anleitung von langjährig erfahrenen und teilweise von auch ihrerseits medizinisch ausgebildeten Spieler/inne/n.
Da ich privat als Switcherin lebe, habe ich natürlich mein eigenes passives Sicherheitsbedürfnis intensiv reflektiert. Wie bereits im vorigen Abschnitt dargelegt, entspricht es meiner Spiel-Ethik, diejenigen Praktiken, die ich aus reinen Sicherheitserwägungen heraus grundsätzlich (d.h. unabhängig von persönlichen Rahmenparametern und selbst bei Beachtung möglicher Safer-Sex- bzw. Safer-Play-Richtlinien) für mich selbst passiv ausschließen möchte, auch aktiv konsequent abzulehnen. Je riskanter mir selbst eine Praktik erscheint, desto stärker werde ich Sie nach Ihrer bewußten Auseinandersetzung mit den möglichen Risiken fragen und ggf. auch Auskunft zu Ihrer konkreten Vorerfahrung erbitten, um dann meine eigene Entscheidung für oder gegen ein gemeinsames Spiel zu treffen. Dies alles entbindet Sie aber nicht von Ihrer Eigenverantwortung, sich ebenfalls über die Risiken der von Ihnen gewünschten Praktiken und von asymmetrischen Settings im Allgemeinen zu informieren, Ihre eigene Risikoabwägung vorzunehmen und eine selbst-bewußte Entscheidung zu treffen.
Wenn Sie sich entschließen, eine Session bei mir zu buchen, entbinden Sie mich von jeglicher Haftung. Dies ist vom Grundgedanken her vergleichbar mit den Haftungsausschlüssen in vielen Piercing-Studios, oder den Haftungsausschlüssen einiger Trekking-Guides bei (auch ggf. extremen) Touren. Sie begeben sich aus freien Stücken und auf alleinige Verantwortung und ohne (medizinische oder sonstige) Notwendigkeit in eine bekanntermaßen riskante Situation, wenn Sie mich mit der Umsetzung Ihrer Fantasien oder Sehnsüchte beauftragen. Insbesondere wird jegliche Haftung für unerwünschte Folgen aus menschlichem oder technischem Versagen sowie auch für Unfälle/Stürze etc. in meinen privaten Räumlichkeiten (Wohnbereich und Studiobereich) bzw. auch bei Escort außerhalb (in Ihren/fremden Räumlichkeiten oder outdoor) ausgeschlossen. Sollten Sie einem derart ausnahmslosen Haftungsausschluß nicht zustimmen wollen, kann ich als privat selbständige Domina keine Session anbieten.
Nun kann es konkret werden…
Viele Websites werden nur oberflächlich gelesen. Mir ist Ihr Einverständnis zu meinen gesamten Rahmenbedingungen jedoch unverzichtbar wichtig. Deswegen habe ich Ihnen auf dieser Seite ausführliche Basis-Informationen erteilt. Erst auf den folgenden Seiten verrate ich Ihnen gern auch in konkreten Zahlen die möglichen Buchungszeiten und die jeweiligen Honorare.