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Ich schaute aus dem Fenster …

Es war 10 Uhr morgens. Ich schaute gerade aus dem Fenster, als sie vorbeifuhr. Für eine Radlerin hatte sie ein außergewöhnliches Outfit. Es passte eher zu einer Motorrad-Fahrerin. Schwarze Lederhose und halblange schwarze Lederjacke und schwarze Stiefel. Obwohl ich sie nur kurz wahrnahm, blieb mir diese Frau doch den Rest des Tages im Kopf. Am nächsten Tag schaute ich um die gleiche Zeit aus dem Fenster. In der Hoffnung, dass sie vielleicht wieder vorbeifuhr.

Ich wurde nicht enttäuscht. Genau zur gleichen Zeit radelte die Frau wieder vor dem Geschäft entlang. Wieder in ihrem ungewöhnlichen Outfit. Ihre dunklen Haare trug sie als Kurzhaarfrisur. Leider hatte sie eine große Sonnenbrille auf, so konnte ich das Gesicht nicht gut erkennen.

Die nächsten Tage stand ich immer um 10 Uhr am Fenster. Ich hoffte, dass sie vorbeifuhr und ich einen Blick auf sie werfen könnte. Meine Hoffnung erfüllte sich. Allerdings hatte ich nur Sekunden von ihr, sie fuhr immer sehr sportlich und schnell am Laden vorbei.

Immer im gleichen Outfit. Jedes Mal verbreitete dieser kurze Augenblick eine gewisse Unruhe bei mir. Es kam der Samstag und diesmal fuhr sie, zu meiner großen Enttäuschung, nicht vorbei. Am Wochenende war ich immer mit meinen Gedanken bei der Frau im Lederdress. Am Montag blieb ich die ganze Zeit in der Nähe des Fensters, ich wollte auf gar keinen Fall die Frau in Schwarz verpassen.

Pünktlich um 10 Uhr sah ich sie kommen. Doch diesmal war etwas anders. Sie fuhr langsamer und ich hatte den Eindruck, dass sie kurz zu mir schaute. Hatte sie etwa bemerkt, dass ich jeden Tag am Fenster auf sie warte?

Den Rest des Tages blieb mir keine Zeit darüber nachzudenken, es war zu viel Kundenverkehr. Am nächsten Tag wartete ich an anderer Stelle im Laden auf sie. So konnte ich das Vorbeifahren länger verfolgen. Als sie am Laden ankam, wurde sie langsamer und sie schaute dorthin, wo ich die letzten Tage immer gestanden hatte. Dann erhöhte sie wieder das Tempo. Jetzt war eindeutig, dass sie mein morgendliches Warten bemerkt hatte.

Den Nachmittag dieses Tages verbrachte ich viel im Büro. Kurz vor Feierabend kam ich den Verkaufsraum und erstarrte zur Salzsäule. Vor mir stand sie. Die Bikerin in Leder. Mit ruhiger Stimme sagte sie zu mir: „Mein Rad benötigt Luft, pumpen Sie es für mich auf!“

Drehte sich um und ging zur Tür. Dort blieb sie stehen und wartete offensichtlich darauf, dass ich ihr die Tür öffnete. Ich tat es und folgte ihr zum Rad. Beim Aufpumpen der Reifen stand sie nah hinter mir und der herbe Geruch von Leder lag in der Luft. Was mich äußerst erregte. Zum Verschließen der Ventile ging ich in die Hocke. In diesem Moment setzte sie ihren Fuß so nach vorne, dass ich genau auf die Spitze ihres Stiefels schaute. Mit einem spöttischen Lächeln sagte sie „Danke“ und fuhr davon…..

An den nächsten beiden Tagen blieb das ersehnte Vorbeifahren aus. Sollte ich nie wieder die Chance haben, der Lederfrau zu begegnen?

Am Abend des dritten Tages stand sie mit ihrem Rad vor dem Laden. Diesmal trug sie einen schwarzen langen Mantel aus Lack. Sie blickte zu mir - ich hatte regelrecht das Gefühl, dass sie mich fixierte. Diesmal trug sie keine Sonnenbrille und ich konnte ihr Gesicht erkennen. Ihr Blick wirkte dominant auf mich.

Augenblicklich wurde ich von einer inneren Unruhe übermannt. Wie von unsichtbaren Fäden gezogen ging ich nach draußen. Ohne sie anzuschauen, blieb ich vor ihr stehen und fragte sie: „Was kann ich für Sie tun?“

In ungerührtem Tonfall konstatierte sie: „ Die Kette braucht Fett.“ Eilig besorgte ich mir Kettenfett. Zum Einsprühen der Kette ging ich in die Hocke. In diesem Moment hörte ich das Rascheln ihres Mantels - ich spürte, wie sie sich dich neben mich stellte. Als ich mich zu ihr wendete, fühlte ich für einen kurzen Moment das heimlich geliebte glatte Material ihres Mantels. Dies Gefühl elektrisierte mich regelrecht und es passierte, was passieren musste: Aus Versehen besprühte ich ihre Stiefel. Erschreckt schaute ich nach oben und sah ihren ärgerlichen Blick. Unfähig etwas zu sagen, schaute ich sie sekundenlang an, bis sie mit strengem Ton zu mir sprach: „Und - wie wäre es, wenn Sie meine Stiefel säubern würden, oder soll das Fett diese ruinieren?“

Augenblicklich beeilte ich mich, ein Tuch zu holen. Als ich zurück war, hatte sie ihre Arme in die Hüfte gestemmt und so ihren Lackmantel geöffnet. Der Anblick ihres ledernen Outfits, die langen Schäfte ihrer Overknee-Stiefel faszinierten mich. Vor solch einer Frau in solch einem Outfit zu knien, das war in meiner Fantasie schon immer meine große Wunschvorstellung.

Ich ging vor ihr in die Hocke und in dem Moment, wo ich die Stiefel säubern wollte, wurde es dunkel um mich. Sie hatte ihren Mantel geschlossen. Dieses dunkle Gefühl und der Ledergeruch machten mich völlig kribbelig. Trotzdem fing ich an, ihre Stiefel zu entfetten. Mit großer Sorgfalt reinigte und polierte ich das Leder. Als ich fertig war, wagte ich nicht, mich zu bewegen.

Nach einem kurzen Moment öffnet die Lederlady ihren Mantel. Mein Kopf war gesenkt und ich schaute auf ihre glänzenden Stiefel. Sie beugte sich nach unten, sofort stieg mir ihr betörendes Parfüm in die Nase. Sie nahm mein Kinn zwischen Zeigefinger und Daumen. Langsam hob sie mein Gesicht an. „Für den Anfang nicht schlecht…“ - sprach es und setzte sich auf ihr Rad und fuhr davon.

Unfähig mich zu bewegen, benebelt vom Duft ihres Parfüms und dem Ledergeruch, schaute ich ihr nach, bis sie aus meinem Blickfeld verschwand. Den Rest des Tages war ich von dem Erlebten wie paralysiert. In der Nacht träumte ich davon, wie ich nackt nur mit einem Halsband vor ihr kniete. Wie sie mit einer Gerte auf ihre Stiefel zeigte und mir befahl: „Leck sie sauber!“

Es folgte das Wochenende. Zwei Tage ohne Chance, die Lady zu sehen - und trotzdem waren da meine Gedanken an sie und an das Erlebte. Die Erinnerung an ihre kurz gefühlte Dominanz bestimmte mein Denken. Der Gedanke, zu ihren Füßen zu knien, ihr ausgeliefert zu sein, ängstete mich und erregte mich gleichzeitig. Ich wollte mich an ihren wundervollen Mantel schmiegen, das glänzende Material spüren. Ihren Duft aus Parfüm und Leder einatmen… mich ihrer Macht ausliefern. Ob ich je die Chance dazu bekam? Sollte ich sie überhaupt wiedersehen?

Am späten Montagnachmittag bekam ich die Antwort, da stand die Lady mit ihrem Rad vor dem Laden. Wieder trug sie den Lackmantel. Schnellen Schrittes ging ich zu ihr. Sofort erkannte ich den Grund ihres Erscheinens. Ihr Rad hatte offensichtlich einen Plattfuß. „Was kann ich für Sie tun?“ sprach ich sie an.

„Wie Sie sehen, habe ich einen defekten Schlauch. Ich möchte, dass sie mir das reparieren.“ - Ihre Stimme klang dabei nicht nach einer Bitte, sondern eher wie Befehl. Ich nahm ihr das Rad ab und brachte es in die Werkstatt. Sie war mir bis zum Tresen gefolgt. Gerade als ich ihr sagen wollte, wann sie ihr Rad wieder abholen könne, fragte sie nach der Kundentoilette. Ich zeigte ihr die Tür. Als ich mich abwenden wollte, hörte ich ihr strenges „Moment“. Abrupt drehte ich mich um sah, wie sie ihren Mantel auszog und auf mich zukam. Sie legte mir den Mantel um meine Schultern und schloß ihn am Kragen.

Ich war wie elektrisiert und wagte nicht, ihr in die Augen zu schauen. Wie schon beim letzten Mal nahm sie mein Kinn zwischen Zeigefinger und Daumen und hob meinen Kopf so an, dass sie mir tief in die Augen schauen konnte: „Pass gut auf unser Lieblingsstück auf.“

Starr vor Aufregung, dass ich in ihren Mantel gehüllt war, rührte ich mich nicht von der Stelle. Parfümduft stieg aus dem Mantel in meine Nase. Ein erregender Duft. Gleichzeitig das Material ihres Mantels zu spüren, versetze mich regelrecht in Trance.

Das Öffnen der Toilettentür riss mich aus der Benommenheit. Die Fremde drehte mir den Rücken zu und forderte mich auf, ihr in den Mantel zu helfen. Als ich ihr den Mantelkragen über ihre Schulter legte, drückte sie ihren Po in meinen Schoß und sprach schelmisch, aber bestimmt zu mir: „Na … hat dir unser Lieblingsstück gefallen?“

Bevor ich antworten konnte, sagte sie in bestimmenden Ton zu mir: „Ich gehe davon aus, dass du mir mein repariertes Rad morgen Abend lieferst.“ Sie reichte mir eine Karte mit einer Adresse. „Ich erwarte dich pünktlich um 19 Uhr.“ - Dann reichte sie mir die Hand, allerdings so, wie Queen Elisabeth es tun würde, um ihrem Untertan die Möglichkeit zu geben, ihr die Hand zu küssen und sich zu verbeugen. Ich legte meine rechte Hand unter ihre, hob sie sanft an, beugte mich vor und deutete den Handkuss an. Ich spürte ihren stolzen Siegerblick in meinem Nacken. - Sie hatte mich !

Ja, genau das dachte ich in diesem Moment. Ich fühlte mich gefangen, gefangen in der Pflicht, genau das zu tun, was sie wollte. Ich sah in Gedanken, wie sie mit ihren behandschuhten Fingern auf den Boden zeigt und wie ich dann vor ihr auf die Knie sinken müsste. Dazu bereit, als Zeichen meiner Unterwerfung ihre Stiefel zu küssen und alles zu tun, was sie von mir verlangt. Ich schrumpfte auf Zwergengröße zusammen. In meinem Bauch brannte es plötzlich, als hätte ich eine glühende Kohle verschluckt. Einige Zentimeter tiefer wuchs jedoch etwas an mir.

Am nächsten Abend fuhr ich zu der Adresse der Lady. Pünktlich um 19 Uhr klingele ich an der Tür des alleinstehenden Bungalows. Es dauerte, bis ich hinter der Tür das Klacken von Schuhabsätzen hörte.

Die Tür wurde geöffnet und die Hausherrin streckte mir ihre Hand nun erneut so gebieterisch entgegen, dass es die Aufforderung zum Handkuss war. Ich beugte mich herunter und kam der Aufforderung nach.

“Schön, dass du so pünktlich bist. Ich hasse Unpünktlichkeit. Stell das Rad in die Garage und komm dann durch den Nebeneingang ins Haus.“

Automatisch öffnete sich das Garagentor. Ich schob das Rad in die Garage, das Tor schloß sich hinter mir. Der erwähnte Nebeneingang führte in einen unbeleuchteten Flur. Am Ende des Flurs war ein schwacher Lichtschein zusehen. Ich ging darauf zu und betrat den Raum.

So spärlich die Beleuchtung auch war, was ich nun sah, ließ mein Herz stocken. Gegenüber der Tür fiel mein Blick fiel auf einen Thron, der auf einem Podest stand. In der linken Seite des Raumes prangte ein Andreaskreuz an der Wand. Die rechte Hälfte des Raumes wurde von einer Streckbank und einem Bock ausgefüllt, an denen jeweils eine Menge Metallösen Möglichkeiten boten, jemanden daran in allen erdenklichen Posen zu fesseln. Von der Decke hingen Ketten herunter. Sogar einen Käfig, in dem ein erwachsener Mensch nur kniend Platz fand, gab es in dem Raum.

An den Wänden hingen Kunstdrucke, die die Hausherrin in Leder, Lack und Latex zeigten. Teilweise in Kostümen oder Catsuits und teilweise in Ledercorsagen mit Overknees. Auf einem Bild saß sie auf dem Thron und ein nackter Mann kniete zu ihren Füssen. Er hatte ein Halsband mit Leine um, deren Ende sie festhielt.

Dann entdeckte ich „unser Lieblingsstück“ - den Lackmantel. Er lag über dem Bock. Wie ferngesteuert nahm ich ihn in die Hand und schmiegte mein Gesicht an ihn. Ich war berauscht vom Gefühl und Geruch des Mantels und so bemerkte ich auch gar nicht, wie sie den Raum betrat. Sie legte ihre behandschuhte Hand in meinen Nacken flüsterte mir ins Ohr: "Offenbar hast du gefunden, was du gesucht hast.”.

Ich drehte mich um und schaute meine Göttin voller Ehrfurcht an. Sie bot einen Anblick, den ich einen Moment verdauen mußte: in einem ganz auf Figur geschnittenen, strengen schwarzen Lederkleid, welches bis zum Hals geschlossen war. Dazu schwarze Overknees, deren Schäfte unter dem Kleid endeten, und ihre obligatorischen Lederhandschuhe.

Nun stehe ich also vor dieser Traumfrau in Leder, der Duft ihres Parfum legt sich um mich und dann war da eine Berührung: Sie streichelte mir mit der rechten Hand über das Gesicht, fordernd, intensiv.

Ihre Handfläche gleitet nicht nur über meine Wange, sondern über Stirn, Augen, Nase. Das weiche Leder hält meinen Mund bedeckt, ich spüre, wie die Handfläche auf meinen Lippen liegt. Unter ihr Parfum mischt sich der Geruch des Leders. Ich möchte es aufsaugen, nie wieder etwas anderes unter meiner Nase haben – es ist, als ob sich Tore in meinem Kopf öffnen, in eine unbekannte Dimension.

"Knie nieder!" haucht sie mir ins Ohr. "Das gefällt dir. Ich war mir sicher, dass du den Duft des Leders magst. Komm, atme, sauge den Geruch in dich hinein. Schmecke es. Trau dich, lass deine Zunge meinen Handschuh probieren.“

In diesem Moment drängt sie ihren Finger zwischen meine Lippen hindurch. „Komm, sauge daran, nimm dir, wonach du so sehr verlangst.“ - Langsam und sanft schiebt sich ihr Lederfinger in meine Mundhöhle, ich lecke um ihn herum und sauge daran. Immer tiefer führte sie ihn mir ein und zieht ihn dann wieder sanft zurück, wieder und wieder . Einfach sagenhaft und unfassbar für mich. Ich möchte weg von dieser Frau, Angst macht sich in mir breit, was geschieht hier - und gleichzeitig soll es nie aufhören. Woher weiß sie von meinen Fantasien?

Sie nimmt den Finger aus meinem Mund, wendet sich ab und geht zu einem Tisch, auf dem diverse Utensilien liegen. Als sie sich umdreht, hat sie eine Latexmaske und ein Halsband in der Hand. Langsam kommt sie auf mich zu und bleibt direkt vor mir stehen.

"Willst du dich mir völlig hingeben? Willst Du mir gehören?" - Als Antwort beuge ich mich über ihre Stiefel, senke meinen Kopf und berühre mit Ehrfurcht ihre Stiefel mit meinen Lippen.

"Ausziehen!" - Eilig ziehe ich mein Hemd aus, steige aus den Schuhen, öffne die Hose und ziehe mir die Unterhose aus. Danach hocke ich mich wieder auf den Knien vor sie hin.

Sie stülpt mir die Maske über, legt mir das Halsband um. Sie klickt die Leine an und führt mich auf allen Vieren in Richtung des Thrones. Mein Herz klopft bei der Vorstellung, von dieser Frau an der Leine geführt zu werden, zu ihren Füßen zu knien und ihren Speichel schlucken zu dürfen. Ich merke, ich bin der Frau voll ausgeliefert.


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