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Schlangenfrau

(Diese Geschichte ist eine Fantasie-Geschichte über eine weibliche Mysteriengestalt, die ihr Opfer bei lebendigem Leib verschlingt. Ich habe sie als Grundlage für ein erotisches Rollenspiel geschrieben.)

Ich bin eine attraktive Frau mit dem Herz einer Schlange. Du begehrst mich, und letztendlich hast du dich schüchtern getraut, mich anzusprechen und mich zum Essen einzuladen. Ich hab dich herablassend angesehen und gesagt: Wann und was ich esse, das entscheide ich lieber allein.
Kurz darauf bist du mir wieder begegnet. Wie zum Kuss habe ich dich an mich gezogen, und du hast dich zunächst nicht gewehrt, sondern die scheinbare Wärme genossen. Du sahst meine Zunge aus meinem Mund schnellen, und blitzschnell fuhr ich dir damit über das Gesicht. Du konntest den Vorgang nicht einordnen, warst fasziniert und verängstigt zugleich. Mein Speichel brannte auf deiner Haut. Ich hab dich stehenlassen mit deiner Verwirrung, deiner Sehnsucht – und einer unbestimmten Furcht.

Bei der nächsten Begegnung lehrte ich dich das Grauen: Ahnungslos bist du an einem späten Abend, von plötzlicher innerer Unruhe getrieben, ganz entgegen deiner Gewohnheiten noch spazieren gegangen auf einem einsamen Weg. Du hörtest schleppende und zischende Geräusche am Wegesrand, die du zunächst kaum beachtetest. Als ich dich rücklings überfiel, kam das für dich ganz überraschend. Ich stülpte dir blitzschnell eine raue Tüte über den Kopf, während meine beiden Zofen rechts und links an deinen Armen rissen. Eine weitere Frau brachte dich sodann zu Fall, indem sie dir die Füße mit hartem Ruck vom Boden wegzog. Du baumeltest zwischen uns und hilflose Laute entwichen deinem Mund, doch bevor du laut schreien konntest, hieben wir dir unsere Fäuste in den Magen und ich stopfte einen zusammengeknüllten Sack in dein weinendes Maul. Du wolltest zappeln, aber wir bändigten dich mit Seilen und Stricken. Jeder Versuch, dich zu wehren, wurde von uns mit gnadenloser Brutalität erwidert. Nie hast du die Erbarmungslosigkeit von Frauen so deutlich gespürt. Wir spuckten auf dich, und unser Geifer schien auf deiner Haut zu ätzen. Schlangenfrauen. Sowas war dir noch niemals begegnet, doch wir wurden geil davon, deine Verzweiflung zu sehen und gerieten in einen weiblichen Rausch der Zerstörung. Wir wollten dich qualvoll vernichten. Jede deiner Bewegungen wurde von uns im Keim erstickt: wir wickelten dich in Müllsäcke, Sackleinen und Gummilaken fest und unerbittlich, so dass du dich nicht rühren konntest. Das fremde Material schien dich zu zerquetschen, du rangst verzweifelt nach Atem und warst dem Erstickungstod nahe. Aber natürlich wollte ich dich so nicht sterben lassen – ich hatte einen langsameren, tagelang qualvollen Tod für dich vorgesehen, der meinen Gaumen und meinen Magen ergötzen sollte.

Wir schleiften das dicke Bündel, in das du eingeschnürt und verpackt warst, an einem Strick hinter uns her durch den Wald. Dein Körper lehnte sich auf gegen die Qualen, die das Schleifen über dem unebenen Boden dir verursachte, aber dein Geist verbot dir das Jammern, denn unsere Ungnade fürchtetest du noch viel mehr. Ich riss ein Loch in deine Verpackung über deinem Maul und du giertest nach Luft – aber nicht lange, denn ein Frauenarsch senkte sich sofort auf die Öffnung deiner Verpackung und sog deine Zunge in den Anus hinein. Dir war es eklig, doch du konntest dich nicht wehren, und nacheinander ließen wir alle uns auf dir nieder, um uns das Arschloch lecken zu lassen. Wir lachten dabei und verspotteten dich. Dann ließen sich unsere Körper auf deinem Sackpaket nieder und wir begannen belustigt mit einem Kartenspiel: Die Gewinnerin sollte dich als Beute bekommen. Dein Herz raste vor Angst. Ich gewann das Spiel.

Wir betäubten dich mit einer süßlichen Droge, bevor wir dich aus deiner Fesselung entließen. Dieses Mittel bewirkte, dass du noch alles fühlen, aber dich nicht mehr gegen uns sträuben konntest. Und es war auch das Mittel, welches dich später in meinem Magen noch lange überleben ließ, so dass du das tagelange Verdauen bei vollem Bewusstsein erlebtest – wir sind so grausame Bestien, wenn wir uns amüsieren wollen…..es macht einfach mehr Spaß, wenn das Opfer das Leiden auch bis zum letzten Ende erträgt.

Denn genau das war das, was dir bevorstand, aber du konntest es natürlich nicht ahnen: Bei lebendigem Leib würde ich dich verschlingen, mit Haut und Haaren.

Ich begann vorsichtig. Schleckte dir wieder durch dein Gesicht, lange, langsam und ausführlich. Du meintest, die Magensäure schon in meinem Speichel zu riechen. Meine Gespielinnen wurden durch das Schauspiel erregt und rieben sich hitzig gegenseitig die Mösen. Alle trugen wir hautenges Latex, und auch dieser Fetisch trug zu unserer Erregung bei … und seltsamerweise auch deiner, denn trotz allen Grauens und aller Schmerzen und allen Ekels hattest du niemals so schöne und vollkommene Geschöpfe wie uns gesehen. Wie die Sirenen einst Odysseus beinahe sowohl becirct als auch vernichtet hätten, so hatten wir ähnliches vor: Uns in unserer Lust zu ergehen und dich in die Ambivalenz des sicheren Todes und dennoch der Sehnsucht nach unserer Weiblichkeit zu stürzen. Du sahst perfekte Frauenleiber in schillernden Latex-Catsuits, sahst wie sich die Zofen gegenseitig die Mösen leckten, während ich mit meiner Zunge mehr und mehr von deinem Gesicht und dann deinem ganzen Kopf Besitz ergriff, immer weiter meinen gierigen Mund öffnete und schließlich mit einem einzigen hungrigen Haps deinen ganzen Kopf zwischen meine Kiefern steckte … du konntest nicht schreien, du konntest nicht atmen, du dachtest zu sterben … und lebtest weiter. Du fühltest den Sog, der dich in meinen Hals hineinsaugte, eng presste sich meine Speiseröhre um deinen Kopf und schließlich nach und nach um deinen ganzen Körper, während du unaufhaltsam kopfüber in meinen Leib hineinrutschtest, schließlich baumelten noch deine wippenden Füße aus meinem Rachen, als dein Rumpf schon von mir verschlungen worden war. Zwar schabten beim Eindringen deines Körpers in mein Maul stets meine Zähne hart und spitz an dir vorbei, doch biss ich niemals zu: ich schluckte und ruckweise rutschtest du tiefer und tiefer.

Das Latex meiner Bekleidung wölbte sich gewaltig nach außen, denn du nahmst viel Platz in mir ein. Du fühltest, wie sich meine Magenscheidewand um deinen kleingepressten Leib quetschte, es war eng und ungemütlich, feucht und widerlich. Ein saurer Gestank umhüllte dich und benebelte dir die Sinne, und doch erlebtest du keine erlösende Ohnmacht. Ganz qualvoll würdest du miterleben, wie meine Magensäure dich nach und nach zersetzen würde … das dauert Tage bei so einer großen Person, die unzerbissen verdaut werden soll!

Jetzt war es in mir noch enger als in den Säcken und Tüten und Fesselungen zuvor. Schon da hattest du dich wie ein Rollbraten gefühlt, aber du hättest dir nicht im entsetztesten Traum denken können, dass ich dich auch wie einen Rollbraten verspeisen würde … und das ungekocht, roh und bei lebendigem Leibe! Meine kannibalischen Gelüste hatten die Führung übernommen, und ich hatte meinen Hunger an dir gestillt. Ich legte mich zur Ruhe und fing an zu schlafen, aber bis dich der Tod in Form der totalen Selbstauflösung übermannte, das dauerte noch unendliche Ewigkeiten: Deine Zehen und Finger fingen zunächst an, sich in dem sauren Milieu zu zersetzen, es schwanden nach und nach deine Arme und Beine dahin, das Gift meiner Verdauungssäfte legte sich zermürbend um deinen Penis und ließ ihn verkümmern …

Dein Leib löste sich auf, deine freigelegten Innereien schwammen durch mein Mageninneres, und dein Kopf konnte nicht aufhören zu denken und musste die ganze Qual miterleben …

Fast eine Woche hat es gedauert, bis endlich auch dein Schädel erweichte und die Zersetzung deines Hirns begann. Nach exakt 7 Tagen und 23 Stunden warst du erloschen. Meine Latexhose saß wieder wie angegossen ohne Wölbung auf dem wieder schmalen Körper: du hattest dich in Nichts aufgelöst und meine Zofen und ich machten uns erneut auf die Suche nach männlicher Beute …


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