SessionberichteSinnlichkeit: Kleidung & Körper

Wechselspiel: Vom BDSM zur tantrisch inspirierten Massage

Ein Sub, der bis dato schon mehrere heftige BDSM-Sessions bei mir gebucht hatte, überraschte mich mitten in einem Edgeplay mit dem Bekenntnis, dass er sich eigentlich nach einem sinnlichen Verwöhn-Programm sehnt. Zwar zögerte er zunächst, dies dann tatsächlich bei "seiner Domina" zu bestellen, aber ich änderte spontan unser Programm und ging auf seine zarten Wünsche ein. Er schwebte im "siebten Himmel", und ich zitiere die entsprechenden Abschnitte aus seiner Email:

… Es ist jetzt 23 Uhr und ich bin im positiven Sinn immer noch völlig berauscht und total high, danke. Ich hoffe, diese Stimmung bleibt mir jetzt so lange wie möglich erhalten. Dass du mich gleich zweimal im Sling so gefühlvoll behandelt hast, hat mich wirklich ins Paradies geschossen. Es ist unheimlich schön, wenn ich mich im Vertrauen darauf, dass es nicht gleich wieder irgendwo richtig weh tut, ganz entspannt fallen lassen kann. Es fällt schwer und ich möchte auch gar keine Vergleiche ziehen, aber das war auf jeden Fall eine der sinnlichsten Erfahrungen meines Lebens.

Ich hatte mir ähnliches erhofft - ich war mir allerdings auch sicher, dass selbst du es nicht hinkriegen würdest, dass ich so fliege wie beschrieben. Was soll ich sagen, du hast es wieder mal weit getoppt!! Es war absolut wundervoll und dass du es so lange hingezogen hast, hat es wirklich besonders gemacht. Deine Ausdauer finde ich beeindruckend. Ich hatte Bedenken, dass du es zwar gut machen würdest, es dir aber irgendwann zu langweilig würde, nur an mir herum zu spielen und mir immer wieder das gleiche zu erzählen, aber auf diese sehr langsame Art war es für mich echt gigantisch intensiv, genau richtig und es hat mich tatsächlich allmählich immer tiefer geführt.

Auf dem Bett war es mit den Fesseln ein Superstart und durch die Maske habe ich alles noch viel intensiver gespürt: Ich konnte nicht einordnen, was du tust, und spürte nur das Wechselspiel zwischen Nähe und Schmerz. In meinen Fesseln war ich ohnehin wehrlos. Ich habe mir so sehr gewünscht, du würdest mit der Nähe etwas softer weiter machen, gleichzeitig hat die Härte mir aber so weh getan, dass ich innerlich betete, du würdest es keinesfalls nochmal tun. Wieder mal eine echte Zwickmühle à la Lady Sara. Aber dann sprach ich es aus und wir wechselten ja wirklich von hart/zart auf zart - wow!

Im Sling war ich tatsächlich schwerelos und fühlte mich einfach nur beherrscht, in einem sehr positiven Sinne, wehrlos und völlig zugänglich. Deine sanften Berührungen, dein Flüstern und dein Gesang haben dazu beigetragen, dass ich wie erhofft tatsächlich vollkommen willenlos wurde. Als du das Lied gesungen hast, hat mich das sehr berührt. Es war so schön, dass mir in der Maske die Tränen liefen - ich weiß nicht, ob du das gemerkt hast.

Du hast mich völlig verrückt gemacht: Ich wollte am Ende absolut nicht kommen, aber dein Rhythmus hat mich dann letztlich über die Schwelle getragen und mich zum Orgasmus „gezwungen“, ich konnte mit meiner Maske und in den Fesseln ohnehin nichts dagegen tun, das war sehr geil.

Die Morgensession im Sling war dann sogar noch intensiver als die abendliche, auch wenn ich das nicht für möglich gehalten hätte. Erstmal das schöne Wachwerden mit dem „Geklopfe“ und dem Schnüffeln und Kuscheln. Dann ist es echt unglaublich stimulierend, wenn man so gespreizt einfach dahängt und dann an allen möglichen empfindlichen Stellen so intensiv bearbeitetet wird. Stellen, von denen man vielleicht gar nicht wusste, wie empfindlich sie sein können. Dieses unendlich langsame Ganzkörperstimulieren hat mich total durcheinander gebracht, mir völlig den Verstand geraubt und mich bis in die Zehenspitzen elektrisiert. Es war wirklich erstaunlich, dass ich sogar in den Fußsohlen echte Erregung gespürt habe, Frau Doktor Sara.

Ich fühlte mich am Ende wie neugeboren und vollkommen befriedigt, obwohl ich nun keinen Orgasmus hatte. Ich kann mich leider nicht an alle Highlights erinnern, aber z.B. dieses dauerhafte halbfeste Zwirbeln der Brustwarzen macht mich nach einer Weile irre geil, wenn sie auch ziemlich empfindlich sind. Auch deine Massagegriffe, dein leichtes Kitzeln überall sind genial. Besonders deine immer wiederkehrenden sanften oder auch festeren Berührungen an meiner Eichel machen mich maximal verrückt und lassen mich geradezu dahinschmelzen, anders kann ich es nicht ausdrücken. Mir wird dabei innerlich total warm und schmelzen trifft es wohl am besten, es ist wie eine Art Dauerorgasmus ohne „echten“ Orgasmus. Nicht zu vergessen das Anhauchen meines Schwanzes oder die kräftigen Massagegriffe um meine Schwanzwurzel und meine Eier. Es war auch fantastisch, wie du immer wieder mit deinem eingeölten Körper mit der Vorder- und Hinterseite an mir entlang geglitten bist und ich dich richtig spüren und dabei berühren konnte.

Ich habe nur noch gefühlt, bin irgendwann in ein unkontrolliertes Dauerstöhnen und Dauerzucken übergegangen, und habe auch dank der Maske völlig das Gefühl für Raum und Zeit verloren. Ich wußte nicht mehr was wo passiert und habe versucht, deinen Kopf als Orientierungspunkt zu nehmen. Ich war oft ganz überrascht, dass er ganz woanders war, als ich gedacht hatte.

Da meine Blase am Ende voll war, wurde es etwas quälend, aber es war zugleich extrem scharf, deinen Druck auf mir zu spüren. Schließlich hast du mich auch innerlich noch schön massiert, da konnte ich nur weiter schnurren und stöhnen. Als ich uns dann am Ende nackt glänzend im Spiegel sah, war das nochmal eine enorme zusätzliche Stimulation.

Ich weiß nicht, ob du es merkst aber ich werde total euphorisch und schon wieder extrem geil, wenn ich beim schreiben daran zurückdenke. Ich höre jetzt besser auf, sonst wird es ein Roman…


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