BlogGeschichten

Ein Ski-Unfall und seine Folgen

Blöd gestürzt bin ich beim Skifahren, und nun liege ich mit schmerzendem Knöchel am Boden. Keine Chance, alleine aufzustehen. Ich habe es versucht, aber ich finde mit dem linken Fuß partout keinen Halt mehr. Und ich bin so weit abseits einer Piste gefahren, weil ich die unberührte Schönheit der verschneiten Natur so sehr liebe und genießen wollte, dass es sicher noch mehrere Stunden dauern wird, bis hier einmal jemand vorbeikommt. Mein Handy hat keinen Empfang. Nun ist wohl Warten angesagt. Was für ein Glück, dass ich eine warme Schneehose über meiner Lieblings-Lederhose trage, und auch eine flauschig-dicke Daunenjacke.

Doch früher als erwartet findet sich ein netter Retter, der sich als Tim vorstellt, mir auf die Beine hilft und mich so abstützt, dass ich schließlich wohlbehalten, wenn auch mit schmerzendem Fuß, mit ihm in meinem Ferienapartment ankomme.

Das Ferienapartment hatte ich mir einfach nur herausgesucht, weil es günstig mitten im Ski-Gebiet gelegen ist. Aber direkt über dem von mir angemieteten Wohnbereich habe ich dann eine Dachbodenkammer entdeckt, die in mir seltsame Sehnsüchte geweckt hat: Leder mochte ich schon immer gerne, trage am liebsten Lederhosen und auch manchmal Lederjacken, aber dieser Raum unter dem Dach ist voller Lederduft. Schon manche Nacht habe ich mich nun heimlich hier heraufgeschlichen und all die seltsamen Gerätschaften erkundet, die dort von den Haken an der Decke hängen - von großen Lederschaukeln bis zu schlanken Lederfesseln für die Handgelenke. Teilweise stehe ich einfach nur da und atme den Geruch ein, oder ich schnuppere an diesen sonderbaren Sachen und schließe dabei die Augen, um mich ganz der Sinneslust des Riechens hinzugeben. Oder ich streichele auch mit den Händen über diese Sachen, stelle mir vor, sie eines Tages zu benutzen….. obwohl ich mit Sadomasochismus, um den es hier ganz unverkennbar geht, bislang in meinem Leben nie etwas zu tun hatte. Nur mit der Lederlust, aber hier in diesem Zimmer vermischt sich diese bis dato nur als modische Vorliebe empfundene Attraktion mit Fantasien, in denen ich zur dominanten Lederlady werde - und von denen ich nie ahnte, dass sie offenbar tief in mir drinnen schlummern. Wenn ich in dem Raum stehend in diesen Fantasien schwelge, wird es mir jedes Mal warm und feucht in meinem Lederhosenschritt, und dann greife ich mir zwischen die Beine und befriedige mich lautlos und am ganzen Körper reglos verharrend, nur mein Arm bewegt sich auf und ab. Noch bin ich mir unsicher mit diesen Vorstellungen, aber sie lassen mich auch nicht mehr los….

Doch heute mit dem verletzten Bein und auch mit einem völlig Fremden ist all das selbstverständlich ausgeschlossen. Ich lade ihn einfach auf einen Tee ein, weil ich ihn sympathisch finde, und während ich mich die Treppe eher schlecht als recht heraufschiebe, denke ich über das Glück im Unglück nach, dass mir neben den Fußschmerzen eben auch diesen freundlichen Mann beschert hat.

Oben angekommen, setze ich uns einen Tee auf, hänge die Daunenjacke über einen Stuhl und schäle mich aus meiner Ski-Hose. Dass ich darunter Leder trage, dürfte unverfänglich sein - immerhin habe ich es selbst bis vor kurzem als Modegag empfunden und war mir seiner machtvollen Bedeutung im SM-Zusammenhang überhaupt nicht gewahr. Ich sehe seinen anerkennenden Blick auf meiner Hose, aber er sagt kein Wort - er schaut nur, und in seinen Augen scheint ein Hauch von Begehren zu liegen. Oder ist das nur eine Einbildung, weil es mich selber zu ihm hindrängt?

“Jetzt zieh du auch deinen Daunen-Suit aus” fordere ich ihn auf, aber er zögert. “Na komm, mach schon” lache ich und zupfe ihm am Reißverschluss. Er greift nach meiner Hand, stoppt mich.

“Sorry Sara, das geht nicht” - “Wieso?” - “Ähm, ich muss dir etwas sagen, das ist jetzt ein bißchen peinlich.” Und dann wird er rot und sagt überhaupt nichts mehr, scheint sich zu Tode zu schämen.

Meine Hand hat er losgelassen, ich rufe “na was denn” und ziehe dabei so ruckartig an seinem Reißverschluss, dass ich ihn entblöße, bevor er es verhindern kann. Und dann sehe ich auch, was er vor mir verbergen wollte: Er ist unter seinem Anzug splitterfasernackt!

Er springt entsetzt auf, blickt panisch zur Tür und murmelnd ein verschämtes “Ich gehe dann besser….” Aber dafür finde ich diesen Mann viel zu toll, um ihn so mir nichts, dir nichts entkommen zu lassen. “Komm wieder her” rufe ich, klopfe auf den freien Platz neben mir auf dem Bett. “Und erzähl mir einfach, was du erzählen wolltest.”

Seine Scham ist nicht zu übersehen, und irgendwie erregt mich das. Obwohl ich diejenige mit dem verletzten Fuss bin, obwohl er mich den Heimweg über die ganze Zeit stützen mußte, obwohl ich mich erschöpft und schwach fühle, komme ich nun doch in überlegenes Fahrwasser. Vor mir sitzt ein attraktiver Mann, der sich vor Schuldgefühl windet. Der mir etwas anvertrauen möchte, aber es nicht über die Lippen bringt - was auch immer es ist.

Ich knie mich auf die Matratze, wirke dadurch etwas größer als er, der auf dieser nur sitzt. Ich hebe sein Kinn hoch und schaue ihn streng an, fast so streng wie in meinen Fantasien - und fühle, wie sich ein Gefühl von Macht in mir entfaltet. “Was verheimlichst du mir? Gestehe!”

Er senkt den Kopf, kann mir nicht in die Augen schauen. Schließlich stammelt er: “Die Daunen.”

Ich greife erneut nach seinem Kinn, diesmal umschließen meine Finger es mit festerem Griff, zwingen ihn jetzt zum Blickkontakt. “Die Daunen?” Er schweigt, hat Panik in den Augen, weicht mir aber nicht mehr aus.

“Die Daunen? Gestehe!” fordere ich ihn heraus. Da kommt es ganz leise, gemurmelt, kaum zu verstehen: “Die Daunen ….. erregen mich.”

Das habe ich nicht erwartet. Die Daunen erregen ihn - wie meint er das? Ich bin zwar auch inzwischen spürbar feucht im Schritt, aber ich merke, dass es an dem unerwarteten Gefühl von Stärke liegt, was ich ihm gegenüber plötzlich empfinde. Ob für ihn Daunen sind, was Leder für mich ist? Nun drängt sich mein Selbstbild als Lederlady, dem ich mich seit Ankunft in diesem Haus mit masturbierender Freude ergebe, wieder in mein Bewußtsein, und ich probiere eine neue Autorität aus:

“Die Daunen erregen dich? Gestehe!” verlange ich streng, und das Wiederholen des Befehls “Gestehe” gibt der Szenerie beinah einen Verhör-Charakter. Sind wir gerade dabei, ein SM-Verhör zu führen? Ich lasse nicht locker, ermutige ihn nun jedoch etwas sanfter: “Gestehe, Tim. Vertrau mir.”

Er schaut mich mit einer grenzenlosen Hilflosigkeit an, als er es wagt, mir zu vertrauen: “Die Daunen … erregen …. mich …. fühlen sich gut an …. auf der Haut …. das fluffige Gefühl… auf nackter Haut …. deswegen … unter dem Skianzug … nichts. “

Verblüfft, aber keineswegs verärgert, frage ich nach: “Das Gefühl von Daunenkleidung auf der Haut?” “Ja.” “Wie dem Daunen-Skianzug?” “Ja.” “Das Daunengefühl auf nackter Haut?” “Ganz genau, Sara. Mein Gott, was musst du von mir halten?”

Ich besinne mich kurz und oute mich dann: “Tim, ich verstehe dich. Ich verstehe dich besser, als du glaubst. Ich trage selbst nichts unter dieser Lederhose.” Provozierend, meine offenkundige Wirkung auf ihn genießend, lege ich mir die Hand in den Schritt, während ich diese Worte ausspreche. Ich sehe, wie seine Augen sich weiten. Er schweigt, scheint zwischen Scham, Begehren und Ungläubigkeit hin- und hergerissen.

Mutig gehe ich einen Schritt weiter: “Weißt du was, ich probiere das mit den Daunen jetzt obenrum aus. Ich werde mein T-Shirt ablegen und dann die Daunenjacke auf den nackten Oberkörper wieder anziehen. Dann habe ich untenherum mein geliebtes Leder und obenherum deine erregenden Daunen.”

Gesagt, getan. Ich streife ohne Scheu mein T-Shirt ab, entblöße meine nackten Brüste vor dem unbekannten Mann, der doch schon so vertraut wirkt. Wir haben etwas gemeinsam, mit dem wir uns offenbar beide bis vor kurzem ganz allein fühlten. Ich bin jetzt ohne Hektik, genieße es, wie er verstohlen meinen Busen anschaut. Ich streichele darüber, bis die Nippel hart vorstehen.

Dann biete ich ihm einen ganz sinnlichen umgekehrten Striptease, indem ich langsam nach der Daunenjacke greife und mich mit dieser - nur mit dieser- dann wie in Zeitlupe ankleide: ich biete eine bestmögliche Show für meinen daunenliebenden Zuschauer. Ich ziehe langsam den Reißverschluss vorne zu und streichele dann wieder meinen Busen, diesmal durch die ihn umschmeichelnde Daunenpracht hindurch. Dies kommentiere ich: “Daunen auf nackter Brust, echte Daunen auf nackter Brust.” Tim japst unwillkürlich auf, schämt sich dann wieder sichtbar seiner Reaktion und hält sich erschrocken die eine Hand vor den Mund und unwillkürlich auch die andere Hand vors Gemächt. Ich vermute, dass ich ihn sehr errege - bin mir fast sicher, dass er schon einen gewaltigen Ständer hat. Ich lege es drauf an, möchte seine Reaktion erforschen: “Daunen auf nackten Nippeln” sage ich, und umkreise meine Brustspitzen durch die Daunen hindurch nun nochmals sehr provokant. Dann kehre ich zurück von meiner sanften Sinnlichkeit zu der vorhin erstmals erlebten Strenge: “Sieh mich an!” - das sage ich mit scharfem Ton, fast drohend. Tim gehorcht.

“Daunen auf nacktem Busen, Daunen auf nackten Nippeln - sieh hin!” fordere ich ihn auf, rücke ein wenig näher an ihn heran. Dann greife ich mir, zur Kontrastierung und Ergänzung, in meinen Lederschritt: “Leder auf nackter Scham - sieh hin!” verlange ich auch hier und berühre an meiner intimsten Stelle das schwarze, glatte Material. “Sieh hin!” im selben strengen Ton, und dann flüstere ich ganz spontan, was ich gerade denke, und womit ich uns doch beide überrasche: “Sei mein Daunen- und Ledersklave!”

Fast erschrecke ich vor der eigenen Courage, aber das möchte ich mir nicht anmerken lassen. Natürlich sind es die geheimen Fantasien der vergangenen Nächte, die mich das Wort “Sklave” in diesem Zusammenhang fast so schnell aussprechen wie denken ließen. Aber nun ist es heraus, und wer einmal A gesagt hat, muss auch B sagen. Also schiebe ich nach: “Willst du mein Daunen- und Ledersklave sein? Möchtest du eine Daunen- und Lederherrin haben?”

Tim schaut irritiert drein, und irgendwie müssen wir nun ganz dringend zu der Lust zurückfinden, die wir ganz offensichtlich beide an dem seltsamen Szenario irgendwie spüren, aber mit der wir uns beide noch nicht sicher fühlen. Damit die Lust uns beiden nicht entgleitet, greife ich beherzt nach seiner Hand und führe sie an meinen Daunen-Busen, greife dann gleich zu seinem daunenüberspannten und, wie erwartet, heftig erigierten Penis. Umklammere diesen durch die Daunen, wichse ihn aber nicht. Sondern ich insistiere: “Antworte, Sklave, möchtest du mich als Herrin?” Ich drücke seine Hand mit meinen eigenen Fingern fester auf meine Brüste, warte gespannt auf seine Antwort. “Ja, ich will.” sagt Tim dann endlich zaghaft, und dann fügt er an: “Ich bin meiner Daunen- und Lederherrin gern zu Diensten.” Wieder diese Formulierung - zu Diensten sein!

Ich schließe seinen Suit-Zipper am Oberkörper, lasse seinen Ständer los - nicht, ohne ihn vorher doch so ca. 2-3x anzuregen mit leichten Wichsbewegungen. Dann aber besinne ich mich auf meine Herrinen-Macht: “Sklave, deine Lust steht hintenan. Es geht jetzt um mein Materialvergnügen, nicht um deines. Lass mich lernen zu fühlen, wie toll es ist mit den Daunen auf meiner Haut. Und lass mich auch mein vielgeliebtes Leder auf dem nackten Leib und unter deinen Händen spüren. Massiere mich am ganzen Körper - durch die Daunen, durch das Leder. Gehorche mir!”

Ich drehe mich nun auf den Bauch, er flüstert brav : “Zu Diensten, Herrin” und kniet sich hinter mich, um mich nun wirklich mit einer gekonnten Massage zu verwöhnen. Er beginnt an meinem Rücken: Ich stelle erfreut fest, wie wundervoll sich der Druck seiner Hände durch die Daunen anfühlt. Genieße seine Stärke und zugleich die weiche Fluffigkeit der Daunenjacke, beides zusammen erzeugt auf meiner Haut ein wohliges Schaudern. Ich zeige ihm, welche Stellen an meinem Rücken mir besonders wehtun von der ganzen Anspannung, und er widmet sich hingebungsvoll jedem einzelnen verspannten Muskel und wir beschreiben einander währenddessen, was wir fühlen - er, der unter seinen Händen meinen daunenumpolsterten Leib spüren darf, ich, die ich seine Massage und zugleich erstmals bewusst auch die Zartheit meiner Daunen genieße. Als er mir lange genug Rücken und Arme massiert hat, befehle ich ihm: “Nun streichele mir Beine und Po, nun werde Ledersklave!” Und als wären wir ein lang eingespieltes Tim, erwidert er: “Zu Diensten, meine hochverehrte Herrin!”

Vorsichtig gleiten seine Hände nun über meine Waden und Oberschenkel, hier hat es noch einen Massageeffekt, dem ich mich ebenfalls seufzend hingebe. Gerade am verletzten Bein tut es besonders gut. Dann fliegt seine Berührung hauchzart über meinen lederüberspannten Po - beinah könnte man von instinktiver Ehrfurcht sprechen, die ihn hier nicht so fest zugreifen läßt.

Ich erkläre ihm auch gleich, dass er mich niemals ohne Daunen oder Leder wird anfassen dürfen, da die Berührung des nackten Herrinnenleibs einem devoten Sklaven niemals zusteht. “Selbstverständlich niemals, meine hochverehrte Herrin” stimmt er zu.

“Nun wirst du mir die allergrößte Ehre erweisen und meinen Popo durch die Daunenhose küssen” ordne ich an, und mit einem “Mit größten Dank und tiefstem Respekt - immer zu Diensten,meine Daunenherrin” beugt er seinen Oberkörper vor und setzt nun seine Lippen zart auf mein beledertes Hinterteil. Ich spüre die Küsse kaum, wieder bremst ihn die Ehrfurcht aus, aber so mag ich es: nun geht es nicht mehr um Massage, nun geht es klar um die Geste der Devotion. Mein Sklave küßt mir meinen Allerwertesten - und es wird dadurch auch ein “Aller-Wertester” für ihn im Wortsinn.

Ich gebe mich dem Gefühl seiner Verehrung hin. Ich werde unter seinen Küssen zu seiner Göttin.

Ich lasse ihn eine ganze Weile gewähren, dann drehe ich mich um. “Und nun, mein Daunen- und Leder sklave, küßt du meine Daunenbrüste und dann meinen Lederschritt.” Tim japst wieder nach Luft, kann seine Freude über die anstehenden Intimitäten, bei denen wir beide unsere Lieblingsmaterial tragen werden, nicht verbergen. Und weil ich neugierig bin, seine Erregung auch durch die Daunen hindurch zu fühlen, fasse ich nun erst einmal ihn an, berühre sein erregtes Glied durch seinen Daunensuit hindurch und erprobe, wieviel Details ich durch die Daunen fühlen kann - seinen Penis, seine Hoden, alles umhüllt von dem Daunen-Suit. Ich steigere seine Erregung bis zu einem Maximalmaß, dann schelte ich ihn willkürlich, dass er seiner Pflicht nicht nachgekommen sei: “Du hast meiner Order nicht gehorcht und dich den Brüsten und der Intimzone deiner Herrin nicht gewidmet, sondern dich von meiner Verführung ablenken lassen. Sklaven dürfen sich niemals ablenken lassen und niemals in eigener Lust zergehen, solange die Bedürfnisse der Herrin nicht erfüllt sind, den Befehlen der Herrin nicht gehorcht ist. Sie dürfen überhaupt nur mit Erlaubnis ihrer Herrin Lust empfinden.”

Demütig beugt Tim sich über meinen Leib, fragt dann zögernd: “Darf ich es genießen, deine Brüste und dein Genital durch diese Daunen- und Lederpracht zu küssen?” und ich gestatte es großzügig: “Ja, Sklave, du darfst. Du darfst es genießen, doch du darfst dich nicht berühren!”

Erst will ich nach einem herumliegenden Schal greifen und damit seine Hände hinter seinem Rücken fesseln, doch dann verlockt ein anderer Gedanke mich: die Lederfesseln, die ich nächtelang im Dachbodenzimmer bestaunt habe. Schneller, als ich es mir hätte träumen lassen, hat sich nun die Möglichkeit geboten, damit doch aktiv zu werden!

“Warte hier, mein Sklave” kommandiere ich, “knie dich hin und senke brav den Blick, bis ich den Raum wieder betrete.” Artig gehorcht er, und wo ich ihn so sitzen sehe, beschließe ich, den Schal doch auch noch zu verwenden: Aber nicht zur Fesselung, sondern zum Verbinden der Augen. Fast liebevoll und zugleich streng lege ich ihm das Blindfold an, dabei umarme ich ihn und drücke mein Leder und meine eigenen Daunen gegen seine Daunen. “Warte auf deine Herrin, Sklave” wiederhole ich und hinke dann aus diesem Raum heraus, bewege mich zum Dachboden und wähle zwischen all den Lederfesseln.

Erst möchte ich die einfachsten Exemplare verwenden, aber dann entscheide ich mich doch für eine gewagtere Kombi: Ein Lederhalsband und zwei miteinander verbundene Ledermanschetten, die übereinander angeordnet sind und die sich in einem verstellbaren Abstand am Lederhalsband befestigen lassen. In meiner Fantasie habe ich es einem Mann ohne Gesicht umgelegt - jetzt gleich werde ich diese Lederfesseln meinem neuen Sklaven Tim anlegen. Mich durchzuckt ein Gefühl von Stolz. Es ist nicht ganz klar, ob sich der Stolz auf ihn oder auf mich bezieht.

Frohgemut kehre ich zum artig in seiner Stellung verharrenden Tim zurück. Lege ihm ebenso zärtlich das Lederhalsband an, wie ich zuvor die Augenbinde zugebunden habe. Führe seine Hände in die richtige Position, dass sie sich in die Manschetten einfügen können. Verkette Lederhalsband und Manschettengurt mit Hilfe eines Karabiners. Schaue mit Wohlwollen auf mein Machwerk: Den Leder- und Daunensklaven Tim. “Nun trägst auch du Leder und Daunen” sage ich sinnierend, und ich beuge mich zu ihm und schnuppere den Duft, den ich schon so oft oben auf dem Dachboden geschnuppert habe, aber diesmal mischt er sich mit Menschenhaut und mit der Nase stoße ich auch an die Daunen. Eine Welle an Gefühl durchflutet mich, welches sich nicht benennen läßt. Zumindest nicht mit Worten, die ich kenne.

“Knie dich vors Bett, mein Sklave, dass du mir schön dienen kannst” befehlige ich ihn, und in seiner Blindheit benötigt er meine Hilfe und Führung, und ich genieße meine Macht. Erst als er seinen zukünftigen Platz eingenommen hat - zu meinen Füßen - befreie ich ihn von der Augenbinde. “Sie mich nochmals an, in meiner Daunen- und Leder-Schönheit” verlange ich, “und diene mir.”

Noch während Tim meine Brüste durch die Weichheit der Daunen küßt, greife ich mir zwischen die Schenkel und beginne, mich selbst durch die Leder hindurch zu masturbieren. So, wie ich es in den einsamen Nächten auch schon getan habe, aber nun habe ich einen Untertan, der vor mir kniet und der meine Lust begleitet - es ist wunderschön, ein Traum ist wahrer geworden als jemals erhofft. “Spür die Daunen, spür meine Brüste, höre meinen Orgasmus” rufe ich dann aus, bevor ich mich dem “kleinen Tod” hingebe. Danach umklammere ich Tim mit beiden Beinen. Fühle, wie seine Erektion hinter seinem Daunenanzug meiner überschwemmten Muschi hinter meiner Lederhose einen angenehmen Gegendruck vermittelt, merke, wie Tims Körper zittert und er seine Lust nur schwer beherrschen kann. “Noch nicht” sage ich streng, presse ihn noch immer feste an mich, streichele ihn dann am Oberkörper, umarme ihn. “Lass uns beiden Zeit, nochmals die Daunen und das Leder an unseren Körpern zu spüren. Lederhose und Daunenjacke bei mir, Daunensuit und Lederfesselung bei dir. Daunen und Leder und Leiber. Lass uns Zeit.”

Nach einer Weile lasse ich ihn los: “Und nun gehorche dem letzten Befehl und küsse mich hier” sage ich, zeige auf meine Lustzone, sehe zu, wie er seine in aller Devotion auf diese herabsenkt, wie er das Leder küßt, ohne sich voll hineinzupressen. “Braver Daunen- und Ledersklave” lobe ich nochmal, und dann gewähre ich ihm Erlösung: Mit dem Fuß streichele ich über seine Genitalien, reibe sie durch die Daunen, Tims Hände zucken hilflos in den Fesseln auf seinem Rücken, er ist meiner Gnade voll ausgeliefert. Mein Fuß stimuliert ihn, er windet sich in seiner Lust. Immer schneller wippt mir sein Unterleib entgegen, und ich tadele ihn nicht, sondern ich lasse es zu, dass er sich an dieser Berührung erregt. Schließlich beuge ich mich herab und schließe die Hand durch die Daunen hindurch ganz fest um seinen Schwanz. In dieser Berührung findet er Ruhe, sei es nun mit oder ohne Orgasmus. Ich halte ihn sicher umschlossen, fühle mich ihm unendlich nahe und vertraut. “Ich bin bei Ihnen so geborgen, Herrin - danke” spricht auch er seine Empfindungen aus.

Noch lange bin ich einfach da, ist er einfach da, halte ich einfach sein nun erschlaffendes Glied. Dann lasse ich los und hebe die Hände zu seinem Kopf. Ich entferne das Halsband, und schließe seine Kapuze, ziehe die Schnur eng zusammen, schränke damit sein Gesichtsfeld ein und erlaube ihm, seinen Kopf in meinem Schoß zu betten. Ich entferne die Ledermanschetten von den Handgelenken. Dann streichele ich ihm sanft über den Kopf, über die Daunenkapuze. Wieder vergeht eine Weile, in der wir einander einfach nur nahe sind. Dann bedeute ich ihm, aufzustehen. “Geh nun so zu deinem Auto” flüstere ich ihm dabei zu. Bevor er sich erhebt, küsst er mir dankbar die Füße. Und sagt dann ein letztes Mal für den heutigen Tag: “Zu Diensten, Herrin.”

Wir wissen beide, dass er es noch viele weitere Male an vielen anderen Tagen sagen wird.

Ich blicke ihm aus dem Fenster nach, als er in seinem hochgeschlossenen Daunenanzug zu seinem Auto stapft. Schon jetzt freue ich mich auf die nächste Begegnung in Daunen und Leder.

(geschrieben als Private Story zur Vorbereitung einer realen Session)


© copyright 2005-2017 domina-frankfurt.net