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Psychiatrie-Rollenspiel: Ab ins Segufix für 7 Stunden

Ich hatte schon seit meiner Jugend immer wieder die Vorstellung, hilflos im Segufix-Patientenfixierungssystem fixiert zu liegen und keine Chance zu haben, mich da wieder raus zu befreien. Vor ca. einer Woche googelte ich mal wieder nach Segufix und nach kontrollierten Fixiert-Werde-Möglichkeiten. Denn in einer echten Psychiatrie zu landen und fixiert werden zu müssen, das wäre dann doch etwas zu viel des Guten. Schließlich hätte ich da keine Kontrolle mehr und die wollte ich zwar für bestimmte, abgesprochene Zeit abgeben - aber nicht für unbestimmte, nicht abgesprochene Zeit.

Nach einiger Zeit kam ich auf die Seite von Lady Sara. Ich dachte erst: "Gut, anschauen kannst es dir ja mal." Also surfte ich auf der Seite etwas rum. Alt genug mit meinen Anfang 20 bin ich ja, um das mal auszuprobieren.

Ich sah das Segufix-System, las die kompletten Seiten durch und dachte mir: "Komm, was soll's, schreibst Lady Sara halt mal an. Mal sehen, ob sie meine Vorstellung wahr machen konnte." Weil so richtig klassischer SM war das ja nun auch nicht. Ich wollte zwar fixiert werden und ich wollte auch die Kontrolle abgeben und ja gut, mich erregt die Vorstellung auch, aber ich kann noch nicht völlig sagen, ich möchte diese Lust auch ausleben. Ich wollte einfach nur mal meine Vorstellung ausprobieren und sehen, ob das in "echt" auch so geil ist wie in meiner Fantasie.

Ich bekam sehr schnell eine Antwort und wir machten dann auch einen Termin und ein Rollenspiel aus. Ich entschied mich für eine komplette Nacht im Segufix und wollte als Psychiatrie-Patient behandelt werden.

Am besagten Tag kam ich an, wir machten das ohne vorherige Plauderstunde, ich fand das wirkt realistischer. Lady Sara machte mir die Tür auf und begrüßte mich als Patient, der von der Notaufnahme überwiesen wurde wegen eines missglückten Suizidversuchs.

Zuerst sprachen wir über das Warum, weshalb ich da war. Schon das sind Fragen, die beantwortet man nicht so gerne. Ich wurde gefragt, wie ich es versucht hätte und ob es mein erster Versuch war. Das war merkwürdig, aber ich hatte jetzt nicht das Gefühl abhauen zu können.

Nach kurzem Gespräch, wurde mir mitgeteilt, ich sollte für die Nacht fixiert werden. Dagegen wehrte ich mich, doch ich hatte nicht die geringste Chance. Lady Sara nahm meinen rechten Arm, packte fest zu und bugsierte mich auf das Fixierbett. Sie fing an, mich an das Bett zu schnallen, ich wehrte mich und wollte mir das nicht so ohne weiteres gefallen lassen. Also zappelte ich. so gut es ging, doch von Gurt zu Gurt konnte ich mich weniger bewegen. Schon nach kurzer Zeit lag ich völlig bewegungsunfähig von Kopf bis Fuß im Bett. Noch nicht einmal den Kopf konnte ich mehr heben. Ich bekam noch eine Bettdecke und einen Notrufpieper, und schon war ich für die Nacht gerüstet.

Ich versuchte mich zu bewegen und zappelte in den Gurten rum. Ohne Chance: die Gurte gaben nicht ein Stückchen nach. Also lag ich da und ich wusste, ich hatte 7 Stunden fixiert im Bett vor mir. Durch die Fixierung konnte ich mich wirklich nicht bewegen und ich lag wehrlos auf dem Rücken. Das wurde mit der Zeit ganz schön unbequem. Aber gut, ich war ja selbst schuld, in dieser Lage zu sein. Ich zappelte immer wieder vergeblich in den Gurten herum und schlief dann auch irgendwann ein.

Es war eine ziemlich kurze Nacht für mich. Als ich um 7 geweckt wurde, hatte ich höchstens 3 Stunden geschlafen. Jedoch war es sehr gut und ich würde mich jederzeit wieder von Lady Sara fixieren lassen.


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