Vorlieben

Lustvolles Ringen/Raufen: Erotic Wrestling & Playfighting

Sich raufend und ringend auf der Matte im Studio oder auch outdoor auszupowern, kann nicht nur Sport sein, sondern auch Erotik, Fetisch, BDSM. Es geht um ein Messen der Kräfte, um Besiegen und Besiegtwerden, um Macht und Ohnmacht. Während man im Sport auf gleiche Gewichtsklasse und gleiches Geschlecht der Gegner/innen achtet, genießt es vielleicht beim erotischen Wrestling ein schwächlicher Mann ganz besonders, unter dem Körper eines Vollweibs seinen Platz zu finden. Oder ein schwerer Brocken unterliegt -vielleicht mit künstlichen Handicaps wie Teilfesselungen oder auch mentalen Sklavenfesseln voreingeschränkt, vielleicht aber auch nur aufgrund unterschiedlicher Kampftechnik- einer schlanken Kämpferin. Vor der Session werden Spielregeln vereinbart, die sich an Wrestling-Regeln orientieren oder diese auch unterlaufen oder ergänzen können: es kommt aufs Ziel des Kampfs an, das Top und Bottom oder auch zwei gleichrangige Fighter/innen miteinander anstreben. Fair play ist möglich, im BDSM aber kein Muß. Sprechen Sie mich an, ob Ihre Fantasie mit mir realisierbar ist.

Scissoring - die erotische Beinschere

Die Begriffe "head scissor" und "body scissor" sind dem Wrestling entnommen und bezeichnen eine Beinschere, bei welcher der Kopf bzw. Körper des Passiven zwischen die Beine des Aktiven fest eingeklemmt wird. Während viele Erotic Fighter wirklich den echten Kampf lieben und in die Beinschere im Verlauf desselben gelangen, verzichten einige Fetischisten auch auf die schweißtreibende Bewegung und lassen sich gern direkt mit dem wohl erotischsten Pin, der Beinschere, in die Fänge nehmen. Sie ergeben sich devot in diese Position, oder aber versuchen sich aus dieser Position heraus freizukämpfen.

Andere Pins

Nicht nur mit der Beinschere kann der (tatsächliche oder symbolische) Verlierer eines Kampfes am Boden gehalten werden, sondern es gibt auch andere Positionen, bei denen der Körper des Verlierers (oder Unterworfenen) als Zeichen des Siegs (oder der Herrschaft) von der Siegerin zu Boden gedrückt wird. Man spricht dann von einem Pin oder Pinfall.

Sieg und Codesignal

Bei vielen Formen des professionellen Wrestlings ist das Zu-Boden-Drücken für einen bestimmten Zeitraum ausschlaggebend für den Sieg, zum Zeichen des Aufgebens kann ein Verlierer schon vor Ablauf dieser Zeitspanne "abklopfen". Im erotischen oder BDSM-Kontext kann "Sieg" beliebig definiert werden, aber das "Abklopfen" sollte als Codesignal (Abbruchcode) immer respektiert werden.

Der Begriff "Playfight" vs. "Erotic Wrestling"

Der Begriff "Playfight" wird eher in der privaten BDSM-Szene verwendet, während in der professionellen Studioszene der Begriff "Erotic Wrestling" stärkere Verwendung findet.

Einige der Profi-Anbieterinnen für Erotic Wrestling sind zudem bestens in den Techniken des Wrestling-Sports ausgebildet, meist sind diese Damen sehr muskulös und betreiben nach wie vor regelmäßiges Training. Viele von ihnen reisen als Gastladies von Stadt zu Stadt und konzentrieren sich ausschließlich auf Wrestling-Sessions, lehnen also das Ausüben von weiteren BDSM-Praktiken ab.

Die Privatszene betont hingegen mit dem Begriff "Playfight" den Spiel- und Spaß- und Stimulations- Charakter der Kämpfe, der lustvolle Kampf ist eine von vielen denkbaren BDSM-Praktiken und die Details der konkret jeweils gewünschten Session müssen, wie bei anderen Spielarten des BDSM auch, stets individuell von den Beteiligten ausgehandelt werden. Bei dieser Vorabstimmung kann dann gezielt nachgefragt (oder in einem vorbereitenden Treffen ausprobiert) werden, ob die körperlichen Voraussetzungen des Gegenübers oder dessen (Nicht-)Beherrschen einer speziellen (Kampf)sporttechnik für das geplante Erleben passen oder ob/wie ggf. Defizite doch ausgeglichen werden können.

Während "Erotic Wrestling" im engeren Sinne immer Wrestling-Methoden zugrunde legt, kann "Playfighting" sich auch an Straßenkämpfen von Gangs oder an anderen (Kampf-)Sportarten orientieren, z.B. habe ich Workshops zu "Kinky Kung Fu" besucht. Auch Schulhof-Raufereien wirken auf manche Playfighter/innen sehr inspirierend.

Safety & Sanety & Consensuality

Wenn es "erotisch" oder "verspielt" sein soll, sollen ernsthafte Verletzungen selbstverständlich ausgeschlossen werden. Während also bei Selbstverteidung/Notwehr alle Mittel zum Ausschalten des Angreifers erlaubt sind und beim Kampfsporttraining gewisse Kenntnisse (z.B. über sichere Fall- und Abrollmethoden) beim Kampfgegner vorausgesetzt werden können, ist bei Erotic Wrestling rsp. Playfight -wie bei allen Praktiken des BDSM- einvernehmlich auf Safety und Sanety zu achten! Gerade bei engen Räumen ist z.B. immer gemeinsam darauf zu achten, daß niemand im Eifer des Gefechts mal versehentlich mit dem Kopf gegen harte Kanten z.B. von Möbeln schlägt. Es muss fair und verantwortungsbewußt gespielt -nicht gegenseitig erbittert bekämpft, selbst wenn ein Rollenspiel einen erbitterten Kampf inszenieren kann- werden. ("Unfaire" Methoden, die im Wrestling oder anderen Sport-Regelwerken allerdings ausgeschlossen sind, wie z.B. Haare-Ziehen, Cuntbusting/Ballbusting, Anspucken etc. können aber natürlich in einer erotisch-verspielten Setting durchaus erwünscht sein und zugelassen werden. Sollen solche Elemente Bestandteil der Session sein, ist dies im Rahmen der Vorabstimmung zu vereinbaren, um ein uneinvernehmliches Verletzen von persönlichen Tabus zu vermeiden.)

Nacktheit und mehr

In einer sexuell aufgeladenen Situation ist vollständige oder teilweise Nacktheit für viele Menschen ein besonderer Reiz. Wenn Sie auf den Anblick von Mösen stehen oder deren (feuchte) Spuren auf Ihrem Körper lieben, stellt es für Sie möglicherweise einen besonderen Reiz dar, in den Fängen einer nackten Fighterin (bzw. als Voyeur eines Female Fights bzw. einer Scissor-Show) die verschiedenen Scissors (Beinscheren-Positionen) zu erleben.

Die Einbeziehung von Nacktheit und/oder von evtl. gewünschten Körperflüssigkeiten (Urin, Ejakulat, Menstruationsblut) wird im Vorfeld zur Session (ggf. im Rahmen einer Sonderplanung, sofern spezielle Safety-Vorkehrungen getroffen werden müssen!) ggf. vereinbart.

Female Fight (Catfight) - Lesbenkämpfe

Wie bei allen meinen Angeboten sind mir auch Frauen oder Paare als Kund/inn/en herzlich willkommen.

Sollten Sie als Single-Mann jedoch einfach Interesse haben, einem Female Fight zuzusehen, dann ist auch die Zubuchung einer weiteren Dame möglich.

In freier Natur und/oder im Wasser

Gerade für eher sportliches (oder als sportlich getarntes spielerisches) Raufen und Ringen bieten sich auch Outdoor-Termine gut an.

Auch Water Wrestling bzw. Water Playfight in freien Gewässern oder Schwimmbecken haben ihren besonderen Reiz, da Körper sich im Wasser leichter anfühlen und bewegen lassen. Ich kenne ein für einige derartige Session geeignetes privat anmietbares Hallenbad.

All solche studio-externen Sessions bedürfen allerdings einer Sonderplanung.


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