Vorlieben

Atemkontrolle (Breath Control)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, im Bereich des BDSM den Atem des/der Passiven zu kontrollieren. Da eine funktionierende Atmung lebensnotwendig ist, kann Atemkontrolle eine lebensgefährliche Angelegenheit sein - dessen müssen sich Aktive ebenso wie Passive bewußt sein und im [link 232#RACK]risk-aware consensual kink[/link] die Risikoabwägung sehr (selbst)verantwortungsbewußt vornehmen. Dabei ist insbesondere zu bedenken, wie erfahren mit den jeweiligen Praktiken der/die Top und der/die Bottom sind und welchen medizinischen Background die jeweiligen Personen haben.

Da ich selbst üblicherweise aktiv nur ausführe, was ich auch passiv ertrage, aber ich passiv keine besonders erfahrene Atemkontroll-Spielerin bin, werde ich vermutlich eher "zu soft" als "zu streng" bzgl. Ihrer Breath Control sein. Ich fange mit relativ harmlosen Praktiken an und liste schließlich solche auf, mit denen ich noch wenig Erfahrung habe und die ich folglich -aktiv ebenso wie passiv- nur mit sehr erfahrenen Playpartner/innen erleben möchte. Zu meinen persönlichen Tabus zählen mechanische Würgespiele, die ich daher lediglich der Vollständigkeit halber erwähne.

Verschiedene Methoden der Atemkontrolle

- Freiwilliges Luftanhalten (z.B. auf Basis von Lohn & Strafe)
- Kontrolliertes Zuhalten oder Zudecken von Nase / Mund
- Atemmasken mit Atemlöchern oder Atemschläuchen
- Atemmasken mit Rebreathing-Bags
- Atemkontroll-Halsbänder & Knebel (ggf. in Kombination mit Masken)
- Maschinensex: Atemsensor für Atemschlauch-Masken (Breathcontroller)
- Dunking & Waterboarding
- Sleeper Hold & Würgespiele

Sollten Ihnen noch Atemkontroll-Techniken bekannt sein, die ich vergessen habe aufzulisten, freue ich mich über Ihre Hinweise.

Sicherheitsmaßnahmen

Insbesondere, wenn ein/e Bottom aufgrund vorherigen Atemtrainings (z.B. als erfahrene/r Taucher/in oder als langjähriger Breathcontrol-Fan) wesentlich länger als ich selbst die Luft anhalten kann , erscheint es mir wichtig, zusätzlich zum aufmerksamen Achten auf vereinbarte Signale noch die Vitalfunktionen mittels geeigneter medizinischer Meßgeräte aufzuzeichnen.

Umgekehrt genügt es nie, sich auf Maschinen zu verlassen - wird z.B. mit einem Breathcontroller gespielt, der eigentlich alles vollautomatisch steuern könnte (und idealerweise dazu ggf. sogar eine Vitalfunktionsmessung auswertet), ist es trotzdem unerläßlich, zusätzlich noch auf herkömmliche Weise Codesignale zu verabreden, da immer auch bedacht werden muss, daß im Worst-Case die Maschine ausfallen könnte. Zudem sollten sicherheitshalber nur solche Maschinen eingesetzt werden, die im Fall eines Stromausfalls defaultmäßig wieder die Atmung (ganz bzw. im Rahmen der Möglichkeiten der maschinell gesteuerten Maske zumindest weitestgehend) ermöglichen.


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