Vorlieben

Fetisch- / BDSM- / Rollenspiel - Sessions mit mehr als zwei Beteiligten

Der Wunsch, BDSM nicht nur hinter den verschlossenen Türen einer Privatwohnung oder eines Studios zu zweit zu teilen, sondern weitere Mitspieler/inn/en einzuladen und/oder sich freiwilligen Voyeur/inn/en dabei zu präsentieren, evtl. auch unbeteiligte Dritte einzubeziehen (um zu provozieren oder um ein ganz offenes Bekenntnis zu der eigenen Neigung abzugeben, um "Absolution" von einer Öffentlichkeit oder Selbstverständlichkeit vor einer solchen zu erlangen), um Lust zu mehreren zu teilen (sei es in einem Gruppen-Setting, in dem wirklich mehrere Akteur/inn/en und/oder Opfer zu einem gemeinsamen Ganzen aktiv beitragen und/oder passiv zusammengeschweißt werden oder sei es durch das Bewußtsein, fremde Blicke auf dem Geschehen zu spüren oder auch durch wechselseitige Blickkontakt eine intensiv empfundene Verbindung zur "Außenwelt" aufzubauen), ist bei vielen Subs und Tops Bestandteil ihrer Fantasie und Sehnsucht. Wer safe-sane-consensual spielen will, vermeidet die provokante Konfrontation gänzlich unbeteiligter Dritter durch nicht-vorverhandelte Einbeziehungen oder Darbietungen, da Konsensualität ja nicht vorausgesetzt werden kann. Ich halte es aber für möglich und in vielen Kontexten auch ethisch vertretbar, auch Nicht-SMern eine höflich formulierte Anfrage zu stellen, ob in ihrem Einzugsbereich (d.h. in ihrer Sichtweite und/oder ihrer Räumlichkeit) ein Play möglich ist, ohne dass sie sich daran stören - und ob sie evtl. in einer kleinen Interaktion, z.B. einem Dialog, auch einbezogen werden möchten. Solche Anfragen müssen aber "off-role" und mit viel Gespür für die Befindlichkeit des Gegenübers gestellt werden, d.h. derartige Szenarien erfordern rechtzeitige Vorbereitung und/oder spontane Empathie.

Wenn hingegen für ein Gemeinschafts-Play gezielt nach SM-ern oder bereits bekanntermassen erotisch aufgeschlossenen und somit meist auch mindestens SM-toleranten Mitspieler/inn/en bzw. Voyeur/inn/en gesucht wird, können die geeigneten Personen gezielt in der "Szene" (sei es nun die private BDSM-Community, seien es professionelle Erotik- und/oder BDSM-Dienstleisterinnen, seien es Swingerclubs etc.) gesucht werden. Dies kann durch bestehende Kontakte oder durch geeignete Internet-Anfragen/Inserate passieren. Auch dies erfordert Vorbereitung mit meist ausführlicher Vorverhandlung (es soll ja dann idR auch ein ganz konkretes Wunsch-Szenario realisiert werden, d.h. da muss es "passen"), und natürlich ggf. auch Taschengelder/Aufwandsentschädigungen/Honorare. Werden die Zusatzpersonen hingegen nicht an einen bestimmten Ort (z.B. mein Studio) "bestellt", sondern begibt man sich an einen Szene-Ort (z.B. eine Bizarrparty oder zu einem BDSM-Camp) und sucht dann -ohne Garantie auf Mitbeteiligung- die Szene-Aufmerksamkeit eher zufällig, fallen meist nur die Eintrittsgelder an - dann ist es aber wiederum wichtig, sich wirklich veranstaltungskonform zu verhalten und keine "Extrawürste" zu fordern, denn fast jedes Szene-Event hat auch seinen eigenen Veranstaltungsknigge.

In großen BDSM-Studios mit mehreren Ladies ist es üblich, dass Kolleginnen mal "nebenbei kurz reingerufen" werden - je nach Aufwand des Szenarios mit oder ohne Aufpreis, sie sind ja meistens sowieso vor Ort und geben kurze Auftritte auch manchmal gratis - , wenn ein Studiogast sich die Beteiligung weiterer Damen wünscht. Auch haben große Studios oft Haus- oder Bisklaven, die bei Nachfrage nach einem weiteren Herrn oft mit Begeisterung oder auf Wunsch ihrer Mistress einspringen. Da ich nicht Mitarbeiterin eines großkommerziellen Studios bin, sondern selbständig im eigenen Playroom empfange, kann ich nicht ohne vorherige Planung eine Kollegin oder einen Bi-Boy "mit dazunehmen". Ich habe aber bereits erfolgreich Gemeinschafts-Sessions, Femdom-Parties, Gruppen-Erziehungen, Co-Toppings etc. auf Kundenwunsch hin individuell organisiert bzw daran teilgenommen - je nach Absprache mit privaten/semiprofessionellen Mitspieler/innen oder mit Profis.

Natürlich müssen Sie mir Zeit geben, eine passende "Besetzung" nach Ihrem Geschmack zusammenzustellen. Auch erwarte ich eine zusätzliche Vergütung für meinen jeweiligen Organisationsaufwand. Sinnvollerweise beginnen wir die individuelle Planung mit einem gemeinsamen Dinnerdate (oder einem Nachgespräch im Anschluß an eine Session ohne weitere Beteiligte), so dass ich Ihre Fantasie verstehe und dann -nach Leistung einer Anzahlung- nach geeigneten Gefährt/inn/en suchen kann. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf und schildern Sie Ihre Wünsche, dann erhalten Sie eine Rückmeldung mit einer ersten Einschätzung zur Umsetzbarkeit. Wie bereits geschildert bietet es sich u.U. auch an, bestehende Veranstaltungen zu besuchen und dort vor Ort den anwesenden Damen oder Herren unsere Spielbereitschaft zu signalisieren. Oder Sie kommen bereits mit ihrer eigenen (privaten oder als Escort gebuchten) Begleitung zu mir (oder Sie motivieren Ihren Stammtisch) und nutzen meinen Service für Paare/Kleingruppen/Stammtischgruppen.


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