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Ergänzende Infos/Überlegungen zu Zahnpraxis-Sessions

Auf meiner Vorlieben-Seite zu Dentalbehandlungs-Fetischismus (verkürzt oft als "Dentalfetisch" bezeichnet) stelle ich die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit einer echten Zahnmedizinerin vor.

Allerdings kommen diese nur sehr selten zustande, da sich einerseits die Kosten für mein Honorar und meine Anreisevergütung sowie das Honorar der Zahnmedizinerin und ggf. noch einer zahnmedizinischen Assistentin doch schnell zu hohen Summen addieren, andererseits die Terminfindung oft schwierig ist und drittens manche Buchungs-Interessent/inn/en dann doch Behandlungswünsche äußern, die weder mit dem hippokratischen Eid noch mit meiner BDSM-Philosophie (insbesondere dem Aspekt der "Sanity") vereinbar erscheinen.

Anbei möchte ich Ihnen zwei Texte zur Hand geben, anhand derer Sie entscheiden können, ob Sie in meiner Praxis-Kooperation (Achtung: einige reine Zahnpflege- und Zahnbehandlungs-Rollenspiele lassen sich auch sehr gut "nur zu zweit" in meinen eigenen Räumlichkeiten wesentlich kostengünstiger durchführen, siehe dazu auch einige Sessionberichte) Erfüllung Ihrer Sehnsüchte suchen möchten und ggf. zu finden hoffen können (bzw. ob Sie als Fachmann/frau mit mir kooperieren möchten).

Der erste Text ist ein von mir ursprünglich für einen Newsletter verfasster Sessionbericht, der zweite Text eine Email-Antwort, die ich einem Interessenten mit dem Wunsch nach dem Ziehen gesunder Zähne (idealerweise unter dominantem, gnadenlosen Zwang) erteilt habe.

Ein Beispiel von einem Rollenspiel, welches sich nicht(!) primär um Dentalbehandlungs-Fetischismus drehte, das jedoch gemeinsam mit meiner Kooperateurin in deren Praxis zur Zufriedenheit des Kunden auch mit echtem Zähne-Ziehen ausgeführt wurde, finden Sie darüber hinaus im Folge-Beitrag: Scheinschlachtung in der Zahnarzt-Praxis.


Gemeinschafts-Session: Zahnbehandlung

Ich nehme mir schon länger vor, über die letzte Zahnbehandlungs-Session selber einen eigenen Erfahrungsbericht zu verfassen. Das Kurz-Feedback des dänischen Kunden, der mich mit der Planung und Mitwirkung beauftragt hatte, lautete:

"Hi Sara, again I like to thank you for organising what we did Wednesday. For me it was great excitement living out a fantasy I have had for many years. Also I enjoyed our conversation in the car and during our dinner. Please also pass this message to the dentist lady. Until next time, A.

P.S. I tried to put a story together for your web, but it did not work – were missing the nerve, so I will just keep it into my head."

Während seine leider nie verfasste Story sicherlich primär die Session selbst wiedergegeben hätte, bezieht sich mein Bericht eher auf's organisatorische Drumherum, denn dies erscheint mir auch im Hinblick auf die Chancen und Hürden anderer gemeinsam mit Kolleg/inn/en durchgeführten Dates aufschlußreich:

Da die Zahnärztin aus dem Bereich Frankfurt, die mich ursprünglich auf die Idee einer Kooperation erst gebracht hatte, leider zwischenzeitlich ins Ausland gezogen ist, hatte ich gezielt über geeignete Fetischforen nach SMerinnern bzw. SM-toleranten Frauen gesucht, die den Beruf der Zahnärztin ausüben - dies erschien mir einfacher und erfolgversprechender, als ins Blaue hinein rein nach Adreßbuch Zahnärztinnen ohne bekannten SM-Bezug anzuschreiben, ob sie für Fetischdates ihre Praxisräume zur Verfügung stellen würden und sich gar eine Mitwirkung vorstellen könnten.

Gesucht habe ich bundesweit, da ich mir -wie es ja durch den Besuch des Dänen dann bestätigt wurde - vorstellen konnte, dass manch einer auch weitere Wege und höhere Kosten für solch ein Spezialszenario auf sich nehmen würde.

Tatsächlich antwortete mir ein SMer, er kenne eine Zahnmedizin-Studentin, die mit ihrer Studienwahl die familiäre Tradition fortsetze und über ihre Verwandten eben auch Zugang zu einer echten Praxis habe und die ihn bereits fetischistisch behandelt habe. Ich nahm also Kontakt mit dieser Dame auf und besprach ihre fachlichen Möglichkeiten und behandlungsethischen Tabus mit ihr, sowie ihre Bereitschaft zu einem gemeinsamen Sessionszenario nach Kundenwünschen.

Sie war einverstanden und ich mailte einige Zeit lang zwischen ihr und dem entsprechenden Herrn hin und her, bis wir sowohl den Ablauf der Session als auch die Wünsche ans Outfit als auch die organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt hatten. Und es gab einiges zu klären!

Idealerweise hätte der Kunde die Buchung gern mit einer Dienstreise so verbunden, dass sich die Session in den dort vorgesehenen Reiseplan nahtlos eingefügt hätte. Dies hätte zeitlich allerdings nicht für alle Beteiligten gepaßt, so dass er extra zwecks Erfüllung seiner Fantasien den Rückflug um einen Tag verschob. Unsere Session sollte abends stattfinden - nachdem die Praxis-Sprechstunde vorüber wäre und die an dem entsprechenden Wochentag dort regelmäßig arbeitende Putzfrau auch mit ihrer Arbeit fertig sei.

Der Kunde hatte tagsüber im Großraum Frankfurt zu tun, ich litt noch an den Folgen einer Sprunggelenks-Fraktur und konnte nur an Krücken humpeln. Der Herr akzeptierte problemlos, dass ich weder High Heels tragen noch selbst Auto fahren konnte und bot bereitwillig an, sich am Frankfurter Flughafen einen Mietwagen zu nehmen und mich mit diesem abzuholen, was in diesem Fall nochmal einen leichten Umweg ausmachte.

Was die gewünschte Behandlung anging, so hatte mir die Zahnmedizin-Studentin, die im Rollenspiel eine approbierte Zahnmedizinerin verkörpern sollte und die ich fortan "die Zahnärztin" nenne, mitgeteilt, sie bräuchte dafür noch eine zahnmedizinische Assistentin. Sie hatte mir einen Gesamtpreis für ihre und deren Mitwirkung sowie für die Praxisnutzung genannt. Dazu kam mein eigenes Honorar als Organisatorin des Gemeinschaftsdates und als mitwirkende "erotic assistant" gemäß der Patientenfantasie im Rahmen der vorgenannten Einschränkungen.

Bzgl. der Outfits und einiger Accessoires, die sich der Kunde wünschte, mußten wir erst schauen, wie wir diese zusammenbekommen - aber das ließ sich doch zufriedenstellend regeln, einiges hatte die Zahnärztin vor Ort, anderes brachte ich aus meinem Fundus mit und ein paar Dinge steuerte der Kunde selbst bei. Interessanterweise hatte die Zahnärztin z.B. keine Mundspange, wie sie sich der Patient vorstellte, ich hatte in meinem SM-Fundus aber eine solche: offenbar sind diese Modelle heutzutage in Behandlungen gar nicht mehr gebräuchlich.

Schließlich hatten wir alles soweit abgesteckt, zu gegebener Zeit hatte ich per Paypal schon eine angemessene Anzahlung erhalten, der Tag der Session rückte näher. Ich telefonierte nochmals mit der Zahnärztin, ob alles okay sei, und sie bestätigte. Kurz drauf schickte sie dann allerdings noch eine SMS, ich solle mich dringend melden - der Kompressor sei kaputt. Der Kompressor war allerdings für die gewünschte zahnmedizinische Behandlung unersetzbar - man hätte das ganze Behandlungsprogramm umstellen müssen. Da sie mich in Kenntnis setzte, dass evtl. noch am selben Abend Abhilfe geschaffen werden könnte, wartete ich dies noch ab, bevor ich mit dem Kunden einen "Plan B" hätte abstimmen müssen oder unsererseits die Stornierung hätte vornehmen müssen, weil "wir" das Wunsch-Szenario ohne Kompressor nicht hätten liefern können. Aber zum Glück gab es dann doch Entwarnung: Der Kompressor wurde noch rechtzeitig repariert, und unserem Sessionvorhaben stand nichts im Wege.

Pünktlich wie vereinbart, eine zweieinhalbstündige Autofahrt einplanend, holte mich dann der Kunde vorfreudig mit dem Mietwagen ab. Obwohl mein Englisch leider etwas eingerostet ist, unterhielten wir uns prächtig über verschiedene Themen - nicht nur, aber auch, über unsere Fetisch- und SM-Erfahrungen sowohl im privaten als auch professionellen Bereich. Wie ich o.g. Email entnehme, genoß auch er dieses lockere Gespräch.

Als wir in den Zielort einfuhren, gab ich der Zahnärztin via Handy Bescheid. Sie reagierte entsetzt: Wir wären über zwei Stunden zu früh, sie habe mir doch eine SMS geschrieben, dass die Putzfrau heute später komme! Eine solche SMS habe ich -auch hinterher- jedoch nicht erhalten. Nun war also wieder Improvisation erforderlich: Wir gingen in einem nahegelegenen Restaurant spontan zum Abendessen, der Kunde übernahm die Restaurantrechnung und ich verzichtete auf's sonst übliche Dinnerescort-Honorar. Zum Glück hatten weder der Kunde noch ich nach hinten Zeitdruck! De facto stimmten wir schlußendlich sogar überein, dass dieses nur den Umständen geschuldetete Dinnerdate uns sogar ausgesprochen gut gefallen hatte - wir waren wohl beide etwas hungrig gewesen und aufgeregt und kamen beim Essen auch innerlich jeweils ganz anders in die Ruhe als beim Unterhalten während der Autofahrt.

Gerade, als wir noch einen Kaffee nach der Mahlzeit einnahmen, also sozusagen im perfekten Moment, kam dann der erwartete Anruf, dass wir rüberkommen könnten in die Praxis. Wir schlenderten nochmal am Auto vorbei und ich holte meine dicke Equipment-Tasche raus, dann gingen wir wie verabredet durch den Hintereingang des Gebäudes - die Zahnärztin verbarg sich in ihrem sexy Latex-Dress diskret hinter der Tür, schloß diese dann schnell hinter uns und begrüßte mich recht herzlich mit Umarmung, den Kunden eher ein bißchen distanziert, aber keineswegs unhöflich.

Sie führte uns kurz durch alle Räume, wies mir dann einen Platz, wo ich mich umziehen konnte -bei der Autofahrt und im Restaurant hatte ich Alltagskleidung getragen, nun warf ich mich in den "Fummel"- und setzte den Patienten ins Wartezimmer.

Die medizinische Assistentin war noch nicht eingetroffen, und die Zahnärztin ließ uns wissen, dass sie die Behandlung doch auch ohne sie durchführen könne und sich das Honorar dann noch ein wenig reduziere. Der Kunde war damit zufrieden, ich empfand diese weitere Planänderung als erneuten Streßmoment. Und hatte auch im Kopf, wie dieser Tag wohl gelaufen wäre, wenn er nicht so unkompliziert mit allen Zwischenfällen umgegangen wäre - ihm sei nochmals herzlich gedankt für seinen souveränen Umgang mit den unvorgesehenen Situationen!

Bevor wir mit dem Rollenspiel begannen, erklärte die Zahnärztin mir dann noch ein paar Behandlungsdetails und einige Assistenzgriffe, die ich dann eben doch ausführen sollte. Es waren nur wenige, z.B. den Kopf des Patienten oder einen Absaugschlauch im richtigen Moment halten, aber es brachte mein eigenes erotisches Vorhaben ein wenig aus dem Takt.

Trotz all dieser Widrigkeiten lief die eigentliche Session sichtlich zur Zufriedenheit des Patienten. Ich übernahm eine Misch-Aufgabe zwischen erotischer und medizinischer Assistenz, die Zahnbehandlung wurde absprachegemäß so lange unbetäubt durchgeführt, bis er mit dem extra für diesen Moment festgelegten Codewort um Erlösung von den Schmerzen bat, am Ende stand ein heftiger Orgasmus. Ich selbst war mit der Festigkeit der Bondage auf dem Zahnarzt-Stuhl nicht ganz zufrieden gewesen, aber angesichts des über beide Wangen strahlenden Patienten war das wohl kein echtes Manko gewesen. Er bedankte sich überschwänglich bei ihr und mir gleichermaßen und zahlte zu meiner Verblüffung uns auch noch beiden ein jeweils ansehnliches Trinkgeld.

Es gab dann noch ein etwa 5-10minütiges Nachgespräch zu dritt im Stehen. An einem längeren Nachgespräch zu dritt schien die Zahnärztin nicht besonders interessiert bzw. bedeutete mir auch, für resümierendes Zusammensitzen keine Zeit eingeplant zu haben - dies fände sie auch ein recht ungewöhnliches Anliegen. Ich hätte es schön gefunden, um noch gemeinsame Bilanz zu ziehen und für eine evtl. künftige Session noch Verbesserungsvorschläge und Ideen zu sammeln. Aber auch hier lag offenbar meine eigene Erwartung wesentlich höher als die des glücklich Bespielten - ihm genügte ihr kurzes Feedback zur Session in Kombination mit dem Zweiergespräch auf der Heimfahrt vollkommen, und er hatte das Spiel auch offenbar als rundum stimmig und gemäß seiner Erwartungen erlebt.

Auf meine vorsichtige Nachfrage, ob ihm auch der Gesamtpreis für das gebotene Programm und dessen Ablauf trotz der von Anfang an bekannten Hürden und der spontan aufgetreteten Änderungen als angemessen erschienen wäre, reagierte er mit einem so überzeugten Ja, dass dann auch meinerseits endgültig alle Bedenken erloschen.


Antwort auf eine Anfrage: Ziehen gesunder Zähne

Hallo,

ich bin dir noch eine Antwort schuldig. Sorry für die späte Reaktion, ich hatte einfach sehr viel auf verschiedensten Ebenen [..] und unser Kontakt war damit verglichen weniger dringlich.

Ich halte das, was du dir vorstellst, nämlich den Wunsch nach dem Ziehenlassen gesunder Zähne, eher für eine BIID als für BDSM. Definitiv halte ich es nicht für ein Rollenspiel, sondern -wie du selbst schreibst- für einen langfristigen Eingriff, der dein ganzes Leben beeinflussen würde. Dies ist nichts, was ich leisten könnte oder wollte. Und auch nichts, was die mit mir kooperierende Zahnpraxis anbieten / durchführen würde. Ich verurteile es aber nicht, sondern kann nur meine eigene Unkenntnis herausstellen. Da ich ein neugieriger Mensch bin, würde mich durchaus deine Motivation interessieren, also das "Warum" hinter dem "Was". Ist es für dich sexuell erregend?

Du sprichst den Zwang an… und fragst mich auch, wie ich mich selbst dabei fühlen würde, solchen Zwang auszuüben. Zwar würde ich in dem von dir gewünschten Rahmen sowieso nicht aktiv, aber bzgl. anderer Zwangsspiele kann ich klar sagen: es sind für mich immer Spiele. D.h. ich als Person empfinde dabei keine Macht, Zwang ausüben - sondern ich inszeniere im Rahmen der Session ggf. eine Person, die dabei Macht empfindet. Für mich ist eine klare Unterscheidung in off-role (vor/nach der Session) und in-role (innerhalb der Session) wichtig, und off-role möchte ich erstmal die Idee des Spiels verstehen und dann mit meinem Spielpartner gemeinsam planen, wie man dieses safe-sane-consensual bzw. risk-aware consensually umsetzen kann. Ich habe bei BIID einen gewissen Zweifel, wie sich dieses mit "Sanity" vereinbaren läßt und würde sehr gern deine Meinung dazu lesen. Einfach nur, um vorurteilsfrei zu sein und ggf. dazuzulernen. Garantiert würde ich dir nie die Zähne ziehen, aber auch niemandem den Po versohlen, "nur weil mir danach war", sondern ich lege immer Wert auf einen mit meiner eigenen BDSM-Ethik vereinbarbaren Rahmen - und dazu gehört bei einem Zwangs-Spiel in-role der Meta-Konsenz off-role.

Mir geht es nicht in erster Linie darum, mit meiner Domina-Nebentätigkeit Geld zu verdienen (auch wenn dies sekundär gewiß auch eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt), sondern ich habe sie als Hobby-Projekt gestartet: Wie bastele ich eine erotische (bzw. sadomasochistische) Dienstleistung, hinter der ich sowohl aus Anbieterinnen-Sicht als auch aus Kundinnen-Sicht voll dahinterstehen könnte? Ich habe dann -gegen diverse Unkenrufe, daß es so, wie ich es mir vorstellen würde, niemals klappen könne- einfach mal ein recht eigenwilliges Konzept probiert, von dem ich keineswegs sicher war, ob sich das finanziell tragen würde. (Und da kommen wir zum sekundären Punkt: hätte es das nicht getan und/oder hätte ich die Freude daran verloren und/oder hätten die Nachteile bzgl. des Hauptberufs die Vorteile dieses Nebenjobs in der Bilanz überwogen, würde ich inzwischen nicht mehr damit aktiv sein.) Wichtig war mir von Anfang an und ist es mir geblieben, niemals die eigenen Ideale zu verraten. Diese sind in meinem persönlichen Fall ganz klar von der Berliner lesbischen BDSM-Community geprägt - der Szene, in der ich mein eigenes BDSM-Coming-Out erlebte. Wie gesagt bin ich weiterhin offen und lerne dazu, aber es gibt auch immer Session-Anfragen, die ich ablehne, weil ich sie eben nicht für BDSM halte. (Dazu zählen auch die meisten Wünsche nach Re-Inszenierungen von frühkindlichen Traumata, z.B. das Nachspielen von selbsterlittenem Kindesmißbrauch. - In wenigen Fällen und nach gründlichem Plauderdate eben zur Abschätzung der Sanity, Risk-Awareness und des erotischen Nutzens, der m.M. nach klar ein potentielles selbstverletzendes Verhalten übersteigen muss (sonst halte ich es eher für Borderline als für BDSM), habe ich mich trotzdem darauf eingelassen, weil ich den Eindruck gewonnen hatte, daß es für den Sessionpartner in einer in der Bilanz "guten" Weise wichtig war. Das ist aber alles ein sehr heikles Gefilde, ich weise auch immer auf meine psychologische/medizinische Unerfahrenheit und den Haftungsausschluß hin und wäge dennoch nach meinem eigenen Gewissen die Pro und Contra gründlich ab. Ein Haftungsausschluß wäre aber im Falle des Zähneziehens definitiv unwirksam: ich selbst wollte mich im Alter von 19 Jahren sterilisieren lassen (ohne erotischen Hintergrund) und das wurde mir damals von allen Ärzten verweigert - inzwischen weiß ich, welche rechtlichen Hintergründe deren Entscheidung hatte, meine Einwilligung hätte den Arzt nicht vor einer späteren Klage meinerseits bewahren können…)

Für meinen persönlichen Anspruch an die Dominatätigkeit möchte ich dich noch auf meine Blogtexte zum Selbstverständnis und zu meinen Erfahrungen/Erwartungen an Sexworking aus Konsumentinnen-Sicht verweisen.

Nun bin ich sehr gespannt, ob du mir noch ein paar erhellende Informationen übersenden kannst und möchtest.

Herzliche Grüße, Sara

Natürlich freue ich mich auch über Zuschriften von anderen Dentalbehandlungs-Fetischist/inn/en (sowie von Zahnärzt/inn/en) und anderen Menschen, die diese Thematik fundiert kommentieren möchten/können.


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