Vorlieben

Domina-Ausbildung & Co-Topping

Immer mal wieder werde ich gefragt, ob ich auch Dominas ausbilde. Darunter verstehen die Anfragenden allerdings recht unterschiedliche Anliegen.

Teilweise handelt es sich um private Femdoms, die innerhalb einer bestehenden Partnerschaft gern ihre aktiven Fertigkeiten erweitern wollen. Diese bringen i.d.R. ihren Partner bzw. ihre Partnerin mit und eine gemeinsame Session kann dann entweder Workshop-Charakter haben, wobei ich der Auszubildenden gezielt Techniken an ihrem/ihrer Sub als "Übungsopfer" zeige, oder wirklich ein gemeinsames Co-Topping sein, bei dem die künftige Herrin sich dann an meinem Vorgehen innerhalb einer gemeinsamen Session orientieren und learning-by-doing betreiben kann.

Aber auch Solo-Frauen aus der privaten Szene fragen an, die gern ihre Kompetenzen erweitern möchten und eine/n Übungspartner/in von mir gestellt bekommen wollen. Dies ist grundsätzlich möglich, da ich geeignete Männer und Frauen kenne, die dann entsprechend zugebucht werden können. Meist entscheide ich ich dann nicht für Vollzeit-Profis, sondern für ebenfalls nur nebenberuflich im BDSM-Bereich tätige Subs bzw. Switcher, mit denen ich auch privat "einen guten Draht" habe. So kann ich mein Motto, auch professionell so privat wie möglich zu spielen, sehr gut beibehalten.

Natürlich können sich auf diese Weise auch Männer zum Master (Maledom) bzw. zur TV-Domina ausbilden lassen. Falls es dabei insbesondere den TV's primär um das erotische Rollenspiel rund umFeminisierung und eine lustvoll inszenierte Ausbildungs-Hierarchie geht, ist möglicherweise gar kein Übungssklave oder keine Übungssklavin nötig, sondern gibt es Überlappungen zur spielerischen Huren-Erziehung oder Zofen-Ausbildung mit lediglich dominanterer Ausrichtung.

Ich kann jemanden dominant zur Dominanz "erziehen", solche perfiden Konstrukte mag ich ohnehin sehr gern. Dies ist auch für Switcher/innen u.U. ein besonderer Reiz. Ein Workshop kann aber auch ganz pragmatisch ablaufen, ein Co-Topping kann ohne Hierarchie zwischen den Herr/inn/en erfolgen.

Wenn Sie tatsächlich als Sexworker im BDSM-Bereich professionell tätig werden möchten, gilt darüberhinaus für Sie weitestgehend das, was ich im Abschnitt "Ernsthaft anschaffen?" auf meiner Unterseite zur Hurenerziehung beschreibe: Sie können in einem seriösen Coaching sachliche Informationen zu Gewerbeanmeldung und Steuerformalitäten und Marketing etc. erhalten, um Sie auf Ihre eigene Selbständigkeit vorzubereiten. Sie können aber nicht erwarten, bei mir etwas zu verdienen, sondern müssen im Gegenzug selbst bereit sein, meine regulären Honorare zu vergüten: ich habe kein großkommerzielles Studio mit Laufkundschaft, die man "mal eben so" an eine Azubi-Domina (oder Azubi-TV-Domina) "abgeben" könnte. Aufgrund der individuellen Terminabsprachen gibt es auch keinen "Leerlauf zwischen Kunden", in dem ich wartend im Studio sitze und den ich mit Ihrer Ausbildung füllen könnte, sondern ich nehme mir für Sie genauso bewußt Zeit wie für jeden anderen Kund/inn/en-Termin auch - somit müssen Sie mich zu gleichen Konditionen buchen und sind selbstverständlich während Ihrer Ausbildung selbst Kundschaft, nicht Kolleg/in. Dies betone ich deshalb, weil hier erfahrungsgemäß oftmals falsche Erwartungen/Hoffnungen bestehen und weil großkommerzielle Studios mit ständigem Bedarf an neuen Damen dies typischerweise tatsächlich völlig anders handhaben würden.


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