Vorlieben

Lesbische, schwule, transsexuelle und genderqueere Erotik

Ganz explizit möchte ich Menschen beliebigen Geschlechts und beliebiger sexueller Orientierung willkommen heißen. Ich habe lange Zeit lesbisch gelebt und kann daher lesbischen, bisexuellen und bi-neugierigen Frauen authentische Vanilla-Erotik sowie BDSM-Sessions bieten. Später habe ich zu meiner heutigen queeren Identität gefunden, u.a. auch mein transschwules Begehren entdeckt, so dass ich mich sehr gerne auch mit Gays umgebe und befasse. Dieses persönliche Selbstverständnis bewirkt wiederum eine besondere Sensibilität für die Belange bi-neugieriger Männer oder Genderplayer/Gendercrosser (u.a. Transvestiten).

"Andere" Arten des Liebens, Begehrens und Fühlens

"Queer" - das heißt wörtlich übersetzt: seltsam, wunderlich, eigenartig. Und als Verb bedeutet "to queer", etwas zu unterlaufen oder zu durchkreuzen. Mit queeren Lebensstilen werden soziale Normen hinterfragt bzw. auf den Kopf gestellt. Ursprünglich war es ein Schimpfwort, wenn Menschen wegen ihrer Abweichungen von sexuellen Normen als "queer" bezeichnet wurden.

Ähnlich wie auch der Ausdruck "schwul" ursprünglich eine Beleidung war, der inzwischen aber stolz von homosexuellen Männern benutzt wird, ist "queer" inzwischen ein durchaus positiv besetztes Wort für "andersliebende" bzw. "andersbegehrende" Menschen männlichen oder weiblichen Geschlechts und/oder für "andersfühlende" Menschen, die sich in diesen Kategorien nicht wiederfinden (transidentische und genderfluide Menschen).

"Anders" kann sich also auf eine vom Mainstream abweichende sexuelle Orientierung, auf eine Diskrepanz von "Körpergeschlecht" und Geschlechtsidentität und/oder auf ein von Sozialnormen abweichendes Beziehungsideal beziehen: "Anders als heterosexuell" wäre z.b. schwul, lesbisch oder bisexuell. - "Anders" bzgl. der Geschlechtsidentität (= genderqueer) sind transsexuelle Menschen (z.B. MtF = Menschen mit männlichem Körper, die sich als Frau fühlen & FtM = Menschen mit weiblichen Körper, die sich als Mann fühlen) und solche Menschen, bei denen das Gefühl zwischen männlich und weiblich schwankt (= genderfluide Menschen oder Genderswitcher) bzw. die der eigenen Geschlechtsidentität und/oder der ihrer Partner*innen gar keine Bedeutung zumessen. (Das * in der Schreibweise deutet tatsächlich das Infragestellen von nur zwei Geschlechtsidentitäten an, während die Schreibweise Partner/innen oder PartnerInnen eher "Männer und Frauen" meint.) Auch intersexuelle Menschen (Zwitter, Hermaphroditen), die ohne eindeutiges "Körpergeschlecht" geboren wurden, sind hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität "anders". - "Anders als monogam" lieben z.B. Menschen in offenen Beziehungen (= Beziehungen, die den Liebenden sexuelle Freiheiten mit weiteren Personen erlauben, aber keine weiteren Liebschaften) und polyamouröse Menschen (= Personen, die sich selbst und ihren Geliebten zugestehen, weitere Personen auch zu lieben).

(Ich habe diese Abschnitte bewußt so formuliert, dass sie von Leser*innen, die sich mit queeren Konzepten bislang noch gar nicht befasst haben, möglichst schnell verstanden werden können. Ich habe dabei bewußt auch Begrifflichkeiten verwendet, die manchen queeren Menschen Unbehagen bereiten, wie "Transsexualität" oder "Körpergeschlecht". - Außerdem hatte ich beim Verfassen meiner Homepage anfangs gewohnheitshalber statt des * den Schrägstrich in meiner Schreibweise verwendet und habe dies meistens beibehalten. Desweiteren eignet sich die deutsche Sprache leider nicht wirklich gut für geschlechtsneutrale Formulierung, so dass ich mich gelegentlich vereinfachend für meine Kundschaft nur die männlichen Begrifflichkeiten und für mich selbst nur die weiblichen Begrifflichkeiten gewählt habe - dies spiegelt das Geschlechtsempfinden für die meisten Sessions treffend wieder, aber eben nicht für alle!)

Meine Kund*innen

Gebucht werde ich meist von heterosexuellen Männern. Dies ist nicht allzu überraschend, da Frauen in unserer Gesellschaft meistens gar kein Sexworking in Anspruch nehmen (siehe auch Blogbeitrag über Frauen als Freierinnen) und homosexuelle Männer meistens Ansprüche an ein männliches Körpergeschlecht stellen, welche ich nicht erfüllen kann.

Werde ich von einem Cis-Mann gebucht (cisgendered ist das Gegenteil von transgendered, d.h. ein Cis-Mann ist ein hinsichtlich seines Geschlechtsempfindens "normaler" Mann, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung) und nehme selbst eine weibliche Rolle ein (oder lasse die entsprechende Projektion auf diese Rolle unhinterfragt zu), handelt es sich um heterosexuelle Erotik. Dies gilt auch dann, wenn der Mann sich als bisexuell definiert, in Bezug auf mich aber sein heterosexuelles Begehren auslebt.

Mein Service für bi-neugierige Männer

Selbstverständnis sind mir auch bisexuelle Männer willkommen - diese verhalten sich in einer Session mit mir aber meist entweder wie heterosexuelle Männer oder, weitaus seltener, wie schwule Männer. Hingegen sind diejenigen Männer, die bislang nur oder überwiegend Sex mit Frauen hatten, gelegentlich bi-neugierig und wollen dann insbesondere gern von einer Frau zum schwulen Sex angeleitet (oder gar im Rahmen eines Rollenspiels gezwungen) werden. Je nachdem, wie real die Erfahrung sein soll, trete ich in männlicher Rolle mit Umschnallschwanz auf, oder es wird ein männlicher Kollege hinzugezogen, der für die gewünschten Praktiken (OV, AV - aktiv/passiv) zur Verfügung steht.

Mein Service für Frauen

Wenn Frauen - egal ob Lesben oder bi-neugierige Heteras - meinen Service in Anspruch nehmen, begegnen sie also einer real frauenbegehrenden und frauenliebenden Frau mit Erfahrung. Alle BDSM- und Fetischpraktiken, die ich für männliche Kunden anbiete, können selbstverständlich auch von Frauen in Anspruch genommen werden, ggf. auch in der vaginalen Variante, z.B. Vaginalfisting. Darüber hinaus gibt es für Frauen auch die rein zärtliche Erotik-Massage mit G-Punkt-Stimulation bzw. (auf Wunsch penetrationsfreiem) Streicheln von Clitoris / Labien / Venushügel. Der Blümchensex kann heftig oder sanft sein, auch Body-to-Body-Massagen sind möglich und im Rahmen von vorher vereinbarten Limits auch Passivität / erotische Hingabe meinerseits.

Mein Service für "lesbische" TV

Für TV, die Sex gerne "so lesbisch wie möglich" erleben möchten, bringe ich all meine Erfahrung ein, um eine möglichst naturgetreue Inszenierung zu ermöglichen.

Mein Service für Gays und für Genderfucker

In der queeren Szene spiele ich gerne und erfolgreich mit Gays, gerne auch "so schwul wie möglich". Im Studio bin ich zwar aufgrund der größeren Nachfrage meistens Femdom, aber ab und zu weckt auch mal jemand den derben Lederkerl in mir, oder die Butch-Top. Hier wird auch immer wieder deutlich, dass ich auf women-only-Playparties mit SM-Dykes in meist schwulen Locations mit Namen wie "Stall" oder "Chains" sozusagen aufgewachsen bin und mich mit Szenarien "sauwohl" fühle, die auf rein heterosexuelle Ladies wohl eher befremdlich wirken.


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