Vorlieben

Webcam-Erziehung

Es gibt die verschiedensten Gründe, wieso sich Leute für die Buchung einer Cam-Session entscheiden. Für manche ist es eine passable Alternative, um einer bestimmten Lady nahe zu sein, obwohl die Entfernung für einen Live-Besuch zu gross ist oder persönliche Umstände einen solchen nicht zulassen. Andere haben ganz bewußt Lust auf die Webcam und suchen ausschließlich nach Online-Erziehung.

Unbedingt ist zu unterscheiden zwischen Webcamerziehungen von reinen Onlinedominas und denen von Dominas, die auch reale Besuchbarkeit bieten. In den meisten erstgenannten Fällen ist mit einer Fließband-Abfertigung zu rechnen, der Video-Chatter ist einer unter vielen. Dies kann natürlich auch bei Studio-Herrinnen mit engen Stundentaktungen der Fall sein, aber ich denke, die Camerziehungs-Qualität ist zumindest in solchen Fällen der Real-Erziehungs-Qualität vergleichbar.

Mir ist es nochmals besonders wichtig zu betonen, dass ich mich von Fließband-Abfertigungen stark distanziere. Für eine Webcam-Session nehme ich mir dieselbe Zeit wie für ein Live-Date. Ich stimme mich anhand vorheriger Mailabsprache auf das jeweilige Sessionthema ein und bereite mich physisch und mental auf meinen individuellen Spielkontakt vor. Idealerweise sorge ich, sofern dies die Technik des Video-Chatters zuläßt, für Vollbild- und Vollton-Übertragung. Verschiedene Messenger und Chatprogramme stehen zur Verfügung. Für beste Bildqualität verwende ich eine HD-Kamera.

Die Möglichkeit einer Videosession gegenüber einem Termin vor Ort im SM-Studio sind natürlich begrenzt. Zum Beispiel kann der Video-Sklave keinen echten Schmerz empfinden, den die Domina im zufügt - es sei denn, man spielt mit entsprechender Remote-Technik.

Fernerziehung via ET-312

Eine solche Remote-Technik bietet das ET-312, die "Königin unter den Estim-Geräten". Allerdings ist es erforderlich, dass sowohl die Senderin als auch der Empfänger der Signale ein solches Gerät besitzen. Mit Cam-Sklaven, die ein ET-312 zur Verfügung haben, kann ich mich also verbinden und dieses aus der Ferne steuern. Da ich zwei solcher Geräte besitze, kann ich prinzipiell auch eines gegen Kaution versenden - allerdings ist diese aufgrund der hohen Anschaffungskosten so hoch angesetzt, dass es vermutlich sinnvoller wäre, im Szene-Umfeld oder in benachbarten Dominastudios herumzuhorchen, ob dort eines zur leihweisen Verfügung steht.

Schmerz-Zufügung auf Befehl

Ein üblicheres Vorgehen bei einer Cam-Session wird sein, dass sich der Sklave auf Befehl der Herrin selber Schmerz zufügen muß. Im Vorfeld wird per Email abgestimmt, welche Methoden und Instrumente dafür zur Verfügung stehen. Auch hier ist Toy-Verleih im Vorfeld möglich, die Leih-Kautionen fallen hier geringer aus. Die grausame Lady erteilt über den Videochat dominante Anweisungen, das arme Sklavenopfer hat zu gehorchen - und anders als bei Telefonerziehung hat die Herrin dann die Möglichkeit, die Ausübung auch haarscharf zu betrachten und zu überprüfen! Und Fehlverhalten gleich mit einem neuen Kommando zu sanktionieren!

Die Fantasie von Schmerz

Für andere Webcam-Liebhaber besteht der Reiz der Cam-Erziehung gerade darin, dass der fantasierte Schmerz sie nicht real trifft. Hier findet dann ein reines "Mind Fucking" statt. Die bösen Drohungen der Herrin, ihre strafenden Blicke und die BDSM-Spielzeuge in ihrer Hand regen das Kopfkino an, und mancher Sub kann sich in diesen "Film" auch wirklich fallenlassen - bis hin zum echten Schmerzens-Schrei, wenn die Peitsche niedersaust.

Wichsen vor der Webcam

Der exhibitionistisch veranlagte Sklave kann es genießen, sich seiner Lady beim intimsten Vorgang, bei der Selbstbefriedigung, zu präsentieren. Der etwas schüchterne Sub kann sich gezwungen fühlen, sich vor ihr bloßzustellen. In beiden Fällen wird die Herrin kontrollieren, was geschieht. Ihr beobachtendes Auge nimmt die Geilheit des Wichsers wahr - und vielleicht unterbricht ihre scharfe Stimme kurz vor dem Höhepunkt, spielt Cum-Control oder Tease & Denial… Auch gleichzeitiges Wichsen von Lady und Boy, von Fetischistin und Genießer, kann einen ganz eigenen Reiz haben.

Fetisch vor der Webcam

Für viele Fetischisten ist der optische Eindruck das allerwichtigste. Auch dafür eignet sich die Cam-Übertragung natürlich sehr gut. Ob sie der Lady im geschmeidigen Latex-Cat zusehen, wie sie sich selbst mit Silikonöl einreibt und verführerisch in die Kamera lächelt, oder ob ein anderer Fetisch-Reiz Thema der Fernerziehung ist, letztlich läuft es auf Gucken und Genießen hinaus. Und vielleicht spielt man dabei parallel analog zu dem, was die Lady gerade vor der Cam tut, an sich selber …

Masken & Bondage vor der Webcam

Wie bei dem Pain Play ist auch bei den Fesselungen das Problem oder das Glück - je nachdem, wie es der Videochatter eben auffaßt - dass die Herrin keinen echten Zugriff auf den Körper ihres "Opfers" hat. Aber das Selbstanlegen eines Halsbandes, eines (aufblasbaren) Knebels oder einer Maske, eines Humpelrockes oder einer anderen restriktiven Vorrichtung kann wieder die submissiven Gelüste eines Sich-Unterwerfenden stillen, kann auch realen Zwang ausüben und ist somit eine gute Wahl für viele Fernerziehungs-Spiele. Auch hierfür ist natürlich wieder Toyversand vorab gegen Kaution bei Bedarf machbar.

TV-Zofen- und TV-Nutten- Erziehung

Obwohl natürlich diverste Rollenspiele vor der Cam denkbar sind, halte ich gerade die TV-Zofen-Erziehung für ein besonders dankbares Cam-Thema. Hier kann die passive Seite ihr neues Zofen-Outfit präsentieren und sich von der Lady begutachten lassen. Das Schminken kann nach den Anweisungen der Lady ausgeführt und die Verwandlung vom Mann zur Zofe oder zur Hure richtiggehend zelebriert werden. Die Hure muß sich dann natürlich auch noch in entsprechend anzüglichen Posen präsentieren und darbieten, eine Online-Pornoshow für ihre Zuschauerin bieten…

Dirty vor der Webcam

Auf Kommando der Herrin kann natürlich auch eine richtige Schweinerei vor der Kamera passieren. Im Idealfall wird eine solche Cam-Erziehung mit vorherigem NS- oder KV-Versand kombiniert, die Leckereien können dann frisch (bitte Gesundheitshinweise beachten und die Risiken abwägen) konsumiert werden oder zumindest zu Riech- und Fühl-Strafen eingesetzt werden…

Switching-Lady

Im Studio bin ich nur aktiv buchbar, obwohl ich privat switche. Aber meine sexuelle und masochistische physische Hingabe gehören nur sehr wenigen auserwählten Personen, wohingegen ich aktiv sehr flexibel und authentisch dazu fähig bin, mich aktiv auf verschiedenste passive Gelüste des Gegenübers - seien sie masochistischer, submissiver, genitaler und/oder fetischistischer Natur - einzustellen. Da ich die passive Seite aber auch selber kenne und bei passenden Rahmenbedingungen auch liebe, bin ich prinzipiell in der Lage und bei passenden Rahmenbedingungen auch lustvoll willens, eine Passiv-Camsession zu zelebrieren.


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