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Selfbondage & Maschinensex - ein detaillierter Bericht

Da ich strikte Bondage liebe, aber leider keine Partnerin habe, die diesen Fetisch unterstützt, ist es schwierig, mich auszuleben.

Ich träume davon, nach zwangsweisem Einnehmen einer Viagra o.ä. bei absoluter Fesselung langsam und immer wieder (mittels Wichsmaschine, Reizstrom, Vibrator, Hand etc.) von meiner Herrin hochgereizt zu werden, jedoch nicht zum Orgasmus kommen zu dürfen und zu können, da sie immer kurz davor abbricht.

Am liebsten würde ich nicht einmal einen Finger rühren können und von Umwelteinflüssen total abgeschirmt sein: Ohrenstöpsel + Ohrenschützer, Totalmaske mit Knebel.

Ich möchte erst nach Stunden total abgemolken werden. Nach kurzer Erholung werde ich dann wieder gereizt und erneut zum Abspritzen gezwungen. Dafür eignet sich die Venus2000: eine Wichsmaschine, die einen stufenlos regelbar absolut unwiderstehlich zum Orgasmus zwingt.

Ich besitze selbst eine Venus2000 und desweiteren ein paar Reizstromgeräte von Erostek sowie Zeitschaltuhren, darunter eine mit unabhängigen Ein- und Ausschaltzeiten von 0.1 sec bis 333 Stunden. Auch habe ich verschiedenste Lederriemen etc. Für eine entspannte autoerotische Session damit benötige ich ca. 2,5 Stunden - ich bin dabei sehr nahe an meinem Traum, leider aber nicht ganz.

Zunächst programmiere ich die Zeitschaltuhren. Die erste ist zuständig für das Halten der Schlüssel für meine abschliessbaren Lederhandfesseln. Zwei verschiedene Schlüssel für zwei verschiedene Schlösser, um es beim Öffnen nicht ganz so einfach zu haben. Die Schaltuhr setzt ein Relais unter Strom und damit einen kleinen Elektromagneten, der die Schlüssel ausserhalb meiner Reichweite über meinem Bett hält. Bei Stromausfall hätte dies den Vorteil, dass sie herabfallen. Sie hängen an einer Schnur, die genau bis zu meinen Händen reicht. Ich habe lange mit verschiedenen Öffnungsmechanismen experimentiert (Kerze, Eis, … ), das Relais ist jedoch bei weitem das Zuverlässigste (es öffnet bei Stromausfall !) und hat den Vorteil, dass man die Öffnungszeit auf die Minute genau einstellen kann.

Die zweite digitale Schaltuhr hat 20 Ein- und Ausschaltzeiten, die zwischen 1 und 3 Minuten betragen. Da bereits eine Minute ununterbrochener Reizung durch die V2000 nach mehreren Intervallen einen Orgasmus unwiderstehlich bewirkt, habe ich noch eine Schaltuhr zwischen die Zeitschaltuhr und die V2000 gesetzt. Diese ist wie beschrieben einstellbar, ich stelle sie auf 6 sec an und 12 sec aus, was dazu führt, dass ich konstant erregt werde, aber in einem Zeitraum bis zu 3 Minuten nicht zum Orgasmus gelange - nach spätestens 3 min schaltet die Zeitschaltuhr ja wieder aus.

Die dritte digitale Zeitschaltuhr steuert den Reizstrom mit zwischen 5 bis 8 Minuten An- und 2 bis 3 Minuten Auszeiten.

Nachdem die Auslösezeit für die Schlüssel und die Anfangszeit für Reizstrom und V2000 festgelegt sind, befestige ich die Fussfesseln, Oberarmfesseln, die Gurte für den Oberkörper sowie die Riemen für die Kopfmaske am Bett.

Über dem Kopfende des Bettes sitzt ein Ringhaken in der Wand, in diesen wird der Haken einer Schnurratsche eingehängt. Kurz vor dem einen Ende der Schnur sitzt ein kurzes Stück Kette, dort werden später die 2 Schlösser der Handfesseln eingehängt. Das untere Ende der Kette wird mittels Vorhängeschloss am Bettrahmen angehängt. Das andere Ende der Schnur geht durch die Ratsche und hängt wieder bis zum Bett herunter. Wenn man an diesem freien Ende anzieht, wird das Kettenende nach oben gezogen, wobei die Ratsche ein Zurückrutschen verhindert. So ist es möglich, eine fast unbewegliche Fesselung ohne zweite Person zu erreichen.

Nach dieser Vorbereitung geht es los. Ich verbinde die selbstklebenden Elektroden des Reizstromgerätes mit meinen Brustwarzen. Dann wird das flexible Elektroband um den Hodensack starmmgezogen und das Silverbullet (Analelektrode) in den Anus eingeführt. So sind beide Ausgänge des Reizstromgerätes ideal genutzt. Die beiden Kanäle sind so weit aufgedreht, dass ich es gerade noch aushalte, denn mit steigender Erregung überlagert die Lust den Schmerz.

Dann lege ich mich auf das Bett und verschliesse die Fußlederfesseln, die an einem straff um das Bett gezurrten Nylongurt befestigt sind, mit 2 Vorhängeschlössern. Zwar hätte ich so oder so keine Chance aus der Fessel zu kommen, aber die Schlösser verstärken den Eindruck der Unentrinnbarkeit. Als nächstes folgt ein Kniespreizer, der ebenfalls verschlossen und dann links und rechts am Metallbett straff verzurrt wird. damit sind die Beine bereits ziemlich bewegungslos fixiert!

Zwei Oberschenkelgurte, ebenfalls an einem Nylongurt befestigt, werden mittels Karabinerhaken geschlossen. An diesen hängt jeweils ein ca. zwei Meter langes starkes Stück Nylonschnur. Das freie Ende wird auf Hüfthöhe um den Bettenrahmen gezogen und zurück zum Oberschenkelgurt geführt und dort stramm angezogen und verknotet. Meine Hüften und Beine sind nun absolut regungslos fixiert!

Jetzt wird ein Ledergurt um den Oberkörper gelegt und mittels Schnalle geschlossen. Die noch freien Enden der Nylonschnüre werden am unteren Ende der Schnalle nicht zu straff verknotet.

Jetzt ist es an der Zeit, die Wichsmaschine auf den Einsatz vorzubereiten. Der Schwanz wird mit einer Erektionscreme eingerieben, er soll schön heiß werden. Dann wird Supergleitcreme (trocknet extrem langsam) in den Receiver der V2000 und auf den Schwanz gegeben. Da die Hände noch frei sind, wird ein Testlauf gemacht. Die Wichsgeschwindigkeit darf nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein. Sobald alles passt, wird die Röhre mittels quergespannten Damenstrümpfen von oben und allen 4 Seiten fixiert. Damenstrümpfe, weil diese flexibel sind und die Röhre trotz Fixierung immer noch leicht auf und abgleiten lassen.

Die ersten Tropfen stehen bereits auf der Eichelspitze, ich bin total geil!

Jetzt werden die beiden Lederbänder, die ich links und rechts oben an den Bett-Enden durchgeschlauft habe, am oberen Rand der Brustgurtschnalle durchgezogen und straff angezogen, dadurch wird die ohnehin schon stramme Fesselung noch enger, auch der Oberkörper ist nun fast bewegungslos fixiert. Ein letzter Blick, ob alles in Ordnung ist, ja ok.

Nun schlüpfe ich mit beiden Oberarmen durch die Oberarmfesseln. Sie sind so am seitlichen Bettrahmen befestigt, dass meine Hände gerade noch bis knapp über den Kopf reichen. Die Ledermanschetten für die Hände folgen, da durchzuckt mich der erste Elektroschock und die ersten 6 Sekunden der Wichsmaschine laufen, perfektes Timing. Alles läuft und ich beginne die letzten Schritte.

Oropax in die Ohren gestopft, schließlich will ich absolut abgeschottet sein, dann folgen Augenbinde, Lederknebel und eine Ledermaske. Nun bin ich schon sehr gut verpackt, mein Schwanz steht aufgrund der Salbe und der Reizung durch die V2000 wie eine Eins, meine Brustwarzen, Hoden und der Schliessmuskel werden durch den Reizstrom unnachgiebig bearbeitet. Die Maske wird oben und an den Seiten mit Lederriemen am Bett fixiert.

Dann kommt der große und alles entscheidende Augenblick, der mich der absoluten Hilflosigkeit preisgibt: Ich lege die Lederfesseln um meine Handgelenke und strecke die Hände nach oben. Geradeso erreiche ich die Kettenenden und verschließe das erste Vorhängeschloß, nachdem ich die linke Handgelenksfessel und das eine Kettenende miteinander verbunden habe. Jetzt folgt das zweite Schloß am linken Handgelenk, noch ein kurzer Gedanke- was passiert, wenn die Zeitschaltuhr falsch programmiert ist, etc- und mit einem Klicken rastet es ein. Es ist passiert, ich bin unentrinnbar den Reizen ausgesetzt, mein Schwanz wird durch das psychologische Moment noch härter.

Jetzt ziehe ich am freien Ende der Ratschenschnur - unerbittlich werden meine Hände nach hinten und oben gezogen. Ich ziehe, so fest ich kann, die Ratsche quittiert es mit mehrmaligem Klicken. Es geht nicht mehr fester und ich überprüfe meine Bewegungsfreiheit. Ich kann meinen Körper nur noch Millimeter bewegen, auch die Arme sind absolut bewegungsunfähig. Nur die Finger kann ich noch bewegen - schade, dass ich die nicht auch noch mittels Bondagehandschuhen verschließen kann - dann wäre es perfekt.

Ich kann mich in aller Ruhe dem steten Wichsen der Maschine hingeben, muss allerdings an alles Mögliche denken, um nicht zu früh zu kommen. Ich habe ca. eine Stunde wechselnder Reizung vor mir, schon nach kurzer Zeit habe ich im Wechsel der Schaltuhren jedes Zeitgefühl verloren. Wie lange habe ich noch vor mir? Keine Ahnung.

Ich habe das Zeitintervall von 6 Sekunden "an" und 10 Sekunden "aus" absolut richtig gewählt, die Maschine geilt mich immer bis kurz vor's Spritzen auf und stoppt wieder für ein oder zwei Minuten, während denen ich sehen muss, dass die Erregung abschwillt. Das ist nicht ganz einfach, da immer während einer Wichspause das Reizstromgerät auf jeden Fall an ist.

Ich mag nicht daran denken, was passiert, wenn meine Geilheit zu hoch wird und ich komme: die Maschine würde mich immer weiter wichsen und ich habe absolut überhaupt keine Chance, mich vorzeitig zu befreien. Wann fallen endlich die Schlüssel, ich halte es fast nicht mehr aus - oh mein Gott ich koooommmmeeeee!!!!! Gottseidank fallen die Schlüssel, fieberhaft versuche ich die Hände zu befreien, verdammte Maske, meine Hände sind glitschig vor Schweiß und mein Schwanz wird weiterhin alle zehn Sekunden für sechs Sekunden gewichst und jetzt ohne Pause, da die Schaltuhr ab Schlüsselfreigabe für eine Stunde den Strom eingeschaltet lässt.

Endlich bringe ich den Schlüssel ins Schloß und ich kann meine Hand befreien - nichts wie Strom aus - war das geil. Ich träume davon, durch meine Herrin absolut (!!!) unbeweglich festgeschnallt zu werden und dann nach Ihrem Belieben durch die Wichsmaschine behandelt zu werden - vielleicht in Verbindung mit einem Keuschheitsgürtel für den Rest der Zeit, vielleicht über Stunden schneller und langsamer, ohne ein Abspritzen zu erlauben…

(Anmerkung von Lady Sara: Über Selfbondage hatte ich mir bis zum Lesen dieses Textes, den mir ein Sessioninteressent zukommen ließ, noch keine tieferen Gedanken gemacht. Umso stärker war ich von dem Erfindungsreichtum beeindruckt, und obwohl ich derartige Spielereien trotzdem niemals ohne Coverservice empfehlen würde, habe ich mich aus der Faszination heraus für die wohldurchdachten Details zur Veröffentlichung im Blog entschlossen…)


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