VorliebenLatexbondage

Aufblasbare Latex-Toys (Inflatables)

Aufblasbare Latex-Toys sind immer doppelwandig: Zwischen zwei Latexschichten entsteht eine Kammer, die über ein Ventil mit einem Pumpball, einer mechanischen Luftpumpe oder einem elektrischen Kompressor mit Luft gefüllt werden kann.

Insertables aus aufblasbarem Latex

Als "Insertables" (= Einführbares) werden Dildos, Plugs und Knebel bezeichnet. Sind diese aufblasbar, so hat dies den Reiz, daß sie klein eingeführt werden können und dann im Mund, im Rektum oder der Vagina erst zur vollen (bzw. zur gewünschten) Größe aufgeblasen werden.

Total Enclosure mit aufblasbarem Latex (Bondageball & Bodybag)

Von Total Enclosure (= völliger Umhüllung) spricht man, wenn ein Körper komplett bis zur Verunkenntlichung in irgendein Material - bei Latex Total Enclosure logischerweise in Latex - "eingepackt" ist wie in einen bizarren Kokon.

Dieser Effekt ist bei den Fullbody-Inflatables bestens erfüllt: egal ob das Accessoire kugelrund wie beim Bondageball oder länglich wie beim Bodybag um den Körper herum aufgeblasen wird, man ist darin gut abgeschirmt von der jeweiligen Umgebung und eingeschlossen zwischen Latexschichten. Zudem hat aufgeblasenes Latex noch die Besonderheit, daß es durch Klopf- und Schüttelbewegungen von außen in Schwingungen versetzt werden kann, die noch innen zu spüren sind. Zudem "purzelt" der Eingeschlossene, wenn er erst einmal den Bodenkontakt verloren hat, hilflos herum und rollt zum Beispiel gegen seinen Willen zur Seite, ohne sich selbständig wieder aufrichten zu können. Meist wird gerade dieses Ohnmachtsgefühl letztlich als luststeigernd empfunden - sollten Sie eine unsymmetrische Position jedoch wirklich nicht mehr erotisieren können, verschaffe ich Ihnen auch (sofern nicht im Vorfeld explizit gnadenlose Strenge vereinbart wurde) bestmöglich Abmilderung z.B. durch das ausgleichende Unterlegen von Kissen.

Wie bei vielen BDSM-Praktiken kann auch das Latex Total Enclosure ganz unterschiedliche Motivationen haben, sich eine Session mit demselben Toy bei zwei verschiedenen Playpartnern völlig unterschiedlich entwickeln. Vergleichen Sie einmal die beiden Erlebnisberichte: einmal für ein sinnliches Latex-Erlebnis einmal für eine D/S-Erziehung - das dürfte die Bandbreite der Möglichkeiten veranschaulichen.

Besonderheiten des Bondageballs ( Giantball, Birthball )

Eine Kragenöffnung am Bondageball ermöglicht es, den Kopf des Subs aus dem Encasement herausschauen zu lassen. Dann kann dieser, je nach Verabredung, noch von der Herrin bespielt oder aber auch separat mit einer (aufblasbaren) Latexmaske "verpackt" werden.

Mit einer Atemschlauchmaske ist es aber auch möglich, von Anfang an vollständig zwischen den Latexkammern zu "verschwinden", so dass man von außen gar nichts Menschliches mehr erkennt, nur noch einen riesigen Ball (= Giantball). Der Atemschlauch bzw. die Atemschläuche können dann aus einer am Drei-Wege-Zipper passend ausgewählten Stelle herausgeführt werden, ggf. kann damit noch zusätzlich Breathplay durchgeführt werden. Dieses Erleben ist ein besonders intensives Erlebnis, quasi ein Mix aus Dunkelkammer, Gefängnis, Atemreduktion und Kontrollverlust über das Sitzen/Stehen/Liegen. Manch eine/r fühlt sich dadurch wie ein Embryo im Mutterleib, weswegen die Bondagebälle auch Birthballs (Geburtsbälle) genannt werden und zu entsprechenden Rollenspielen inspirieren können. Für andere wiederum ist es einfach nur der Genuß, sich völlig in einer scheinbar schwerelosen Umgebung fallenlassen zu können und für andere ist es gar ein Edgeplay an der Grenze zur Panik. Welcher Bondageball-Typ sind Sie?

Besonderheiten des Bodybags ( Sleeping Bag )

Verbreiteter als aufblasbare Bälle sind aufblasbare Bodybags, die wegen ihrer schlafsackähnlichen Form auch "Sleeping Bags" genannt werden, obwohl aus Safety-Gründen nicht darin geschlafen werden sollte. Im Gegensatz zum Ball kann man hier bequem ausgestreckt in Rückenlage zwischen den beiden luftgefüllten Kammern liegen - für Gesicht und Genitalzone gibt es eine Aussparung, so dass man sowohl sehen/atmen (was ggf. durch Latexmasken natürlich noch kontrolliert eingeschränkt werden kann) kann, als auch erotisch bespielbar ist. So kann sich der "Sleeping Bag" für ein Play also als "zugänglicher" erweisen und leicht zum "Fucking Bag" werden…

Kombination der Fullbody-Inflatables mit Estim bzw. Pulsating Rubber Vacuum Suit

Die Unerreichbarkeit der Genitalien des Subs im Bondageball kann Teil des Spiels sein, z.B. kann ich Ihre Keuschhaltung thematisieren, während Ihnen im Ball die Hände gefesselt sind oder in Arm-Innentaschen feststecken. Um aber doch Reize auf die intimen Zonen ausüben zu können, kann Elektrostimulation das Mittel der Wahl sein: bevor Sie in den Ball steigen, verkabele ich die Elektroden und kann dann außen am Regler drehen und Ihnen wahlweise Schmerz oder Wonne bereiten.

Noch angenehmer, wohliger oder geiler wird es, wenn wir (zusätzlich) den Pulsating Rubber Vacuum Suit von Seriouskit mit einem der Fullbody-Inflatables kombinieren: eine sehr spannende Sache, denn in keiner anderen mir bekannten Konstellation werden Deflatable (=Vakuumspielzeug) und Inflatable miteinander verbunden. Lassen Sie Ihre Fantasie schonmal spielen …

Aufblasbares Latexbondage-Equipment leihen oder kaufen

Ebenso wie für Vakuumbetten und diverse Sexmaschinen kann ich auch für Bondagebälle, Schlafsäcke und andere aufblasbare Latex-Toys (Masken, Knebel, Plugs, Halsbänder etc.) anbieten, dass diese über mich gekauft, ausgeliehen bzw. von Paaren bei mir im Rahmen einer Solonutzung auch ohne mein Mitwirken im Studio genutzt werden können.


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