Vorlieben

Unterstützung bei persönlicher Ziel-Erreichung

Mein Beratungs-, Coaching- und Trainings-Angebot bezieht sich beispielsweise auf Identitätsfindung, Partnerschaftsberatung, Selbstbewußtseins-Stärkung oder Wahrnehmungs-Schulung.

Beratung, Coaching & Training - was ist was?

"Beratung", "Coaching" und "Training" sind Unterstützung-Tätigkeiten zum Erreichen persönlicher Ziele. Dies kann z.B. ein physisches Ziel sein oder ein psychologisches/soziales Ziel, z.B. mehr Körperwahrnehmung, Selbstsicherheit oder -bewußtsein, Beziehungszufriedenheit etc.

Die Berufsbezeichnungen "Berater/in", "Coach" und "Trainer/in" sind in Deutschland nicht geschützt, ebensowenig wie "Sexualassistent/in" - wer sich also entsprechend kompetent fühlt, kann entsprechende Dienstleistungen freiberuflich anbieten. In meinem Fall speist sich das Kompetenzgefühl aus meiner eigenen Lebenserfahrung (inclusive meiner diversen Coming Outs und entsprechender Auseinandersetzung mit dem eigenen Identitätsverständnis) sowie intensiven Begegnungen mit Freund/inn/en, Szene-Kontakten und Kund/inn/en, gekoppelt mit meiner Analyse-Freude, die mich immer gern noch etwas tiefer hinter die Kulissen gucken und graben läßt. Mein erfolgreich abgeschlossenes Physik-Studium hat mich vermutlich auch eine gewisse Denkweise gelehrt, die diesem Ansatz sehr zugute kommt - oder habe ich umgekehrt deshalb Physik studiert, weil ich eben schon immer etwas neugieriger war? Mein Interesse bezieht sich jedoch nicht nur auf das kognitive Verstehen bestimmter Prozesse und Muster, sondern auch auf das emotionale Erleben in voller Tiefe. Nicht zufällig bin ich auch als BDSM-erin besonders begeistert vom Sensual Player.

Wenn man die Begrifflichkeiten sauber voneinander abgrenzen will, werden bei der Beratung Ratschläge/Tipps erteilt, d.h. der/die Berater/in nennt gegenüber dem Kunden / der Kundin seine/ihre persönliche Meinung (oder vertritt, falls im Auftrag einer Institution tätig, ggf. die institutionelle Meinung). Im Coaching hingegen wird der / die Coachee (= die gecoachte Person) dazu angeregt, selbst rationale Lösungen zu entwickeln und/oder unterdrückte Gefühle zu entdecken und zu entfalten: dazu wird er/sie durch gezielte Fragen zur Selbstreflexion angeregt, bzw. meiner Meinung nach gehört auch das bewußte Erleben körperlicher und emotionaler Empfindungen im geschützten Rahmen mit der Möglichkeit zu anschließender gemeinsamer Reflexion in den Bereich des (praktischen) Coachings.

Beim Training geht es vor allem um's sogenannte Trainieren, d.h. "Üben, Üben, Üben". Stärker als beim individuelleren Coaching wird dabei auf allgemeingültige und vielfach bewährte Trainingsmethoden zurückgegriffen, sei es im Sport zum systematischen Muskelaufbau oder in der Entspannung um Standardmethoden wie autogenes Training, Traumreisen, progressive Muskelrelaxation etc. Fast immer, wenn ich selbst ein praktisches Training anbiete, vermischt es ein entsprechendes Basiswissen mit Erotik, meist in Form von Sensual Play und entsprechender Ermutigung, sich wirklich auf das entsprechende Sinnesgefühl einzulassen. Als ermutigend wird oft bereits meine wohlwollende Präsenz nach einem entsprechenden Vorgespräch und mit Aussicht auf ein Nachgespräch empfunden. Diese Gespräche zählen eigentlich schon wieder eher in den Coaching-Bereich, das Einüben von Empfindungstiefe kann jedoch bei entsprechender Wiederholungshäufigkeit ein tatsächliches Training sein. - Es kann auch reine Fertigkeiten-Trainings geben, wo Sie z.B. eine BDSM-Technik durch Anleitung und anschließend praktisches Einüben erlernen wollen und sich weder emotional noch mental tiefer mit grundsätzlichen Fragen auseinander setzen müssen, weil Sie diesbzgl. bereits mit sich im Reinen sind.

Letztlich sind sehr viele meiner Unterstützungs-Angebote ein Mix aus Beratung, Coaching und Training, manchmal kommen auch noch BDSM-Play und/oder Sexualassistenz und/oder Aufklärung/Selbsterforschung hinzu.

Reden oder fühlen?

Eine Beratung hat naturgemäß immer Gesprächsform, ein Coaching oder ein Training können ebenfalls Gesprächsform haben, wenn es um rein kognitive Umstrukturierung (= Ändern ungünstiger Denkmuster) geht. Aber es kann auch praktische Aufgaben geben, zu denen ich Sie anleite oder bei denen ich Sie begleite. Dies hängt natürlich auch von der individuellen Fragestellung bzw. Zielsetzung ab.

Da Sie mich über diese Webseite anschreiben, haben Ihre Ziele vermutlich im engeren oder weiteren Sinn etwas mit Sexualität und/oder Intimität und/oder Identität und/oder Erotik und/oder BDSM und/oder Beziehungsfragen und/oder Körperempfindung und/oder moralischer Ambivalenz zu tun. Gelegentlich werden auch andere Fragen bzgl. Persönlichkeits-Entwicklung an mich herangetragen, ebenso wie Stärkung einer Selbstdarstellung in Hinblick auf konkrete Situationen.

Zu Beginn unseres Kontakts teile ich Ihnen jeweils meine aufrichtige Einschätzung mit, ob und inwiefern ich Ihnen weiterhelfen zu können glaube. Insbesondere weise ich immer darauf hin, dass ich keine ausgebildete Medizinerin oder Psychologin bin, aber aufgrund der o.g. Aspekte doch bei vielen Themen schon recht vielen Menschen wirkich weiterhelfen konnte. Entsprechende Rückmeldungen habe ich zumindest oft erhalten, und auf eigenes "gutes Gefühl" kann ich mich ebenfalls verlassen.

Ehrlichkeit hinsichtlich traumatischer Backgrounds

Wichtig ist mir, dass Sie mir im Vorfeld keine relevanten Informationen vorenthalten. Wenn Sie mich beispielsweise um ein Orgasmustraining bitten, aber aufgrund Ihrer persönlichen Biografie wissen, dass Sie zu Flashbacks neigen, müssen wir im Vorfeld gemeinsam die Risiken abwägen, und uns über möglicherweise schon bewährte Sicherheitsvorkehrungen verständigen.

Gleiches gilt, wenn Sie bei bestimmten "Triggern" (z.B. negativ vorgeprägten Worten oder dem Anblick bestimmter Sextoys) erfahrungsgemäß in Dissoziation, Autoaggression oder Aggression abgleiten und wir besondere Maßnahmen ergreifen müssen, um dies idealerweise im Vorfeld zu vermeiden oder im worst-case möglichst rasch wieder möglichst sicher zu beenden.

Ich habe keine grundsätzlichen Berührungsängste mit derartigen Problemen, die beispielsweise oft nach traumatischen Kindheits- und/oder Jugenderfahrungen auftreten. Es ist mir jedoch wichtig, dass Sie Ihre psychische Stabilität und eventuelle Nachsorge-Bedürfnisse über unsere Begegnung hinaus (z.B. möchten Sie wohlmöglich in Begleitung eines/einer Vertrauten kommen) aufrichtig nach bestem Wissen und Gewissen einschätzen und offen kommunizieren. Dann können wir ggf. im Rahmen einer Sonderplanung den erhofften Benefit gegen die Risiken abwägen - dies geht ähnlich wie im risk-aware consensual kink, nur dass es sich dann wohlmöglich nicht um Kink handelt, sondern z.B. um das Entwickeln eines Zugangs zu selbstbewußter und selbstbestimmter Sexualität.

Ich kann u.a. auf langjährige persönliche Kontakte (auch im engeren Freundeskreis) und Lektüre von geeigneter Fachliteratur rund um Mißbrauchsthematiken verweisen. Allerdings habe ich keine medizinische oder psychologische Ausbildung und mein Coaching-Angebot kann keine Therapien ersetzen!

Heilungs-/Selbsterfahrungs-/Coaching-Rollenspiele

Naturgemäß erwartet man auf einer Domina-Webseite vor allem fetischistische, sadomasochistische oder erotische Rollenspiele. Aber dieselben Fähigkeiten, die für BDSM-Roleplay eine gute Basis schaffen, können auch für nicht-sexuelle oder sexologische Rollenspiele zu einem Thema Ihrer Wahl eingesetzt werden.

Sexologische Rollenspiele beziehen Intimität mit ein, allerdings dienen sie primär der Selbstfindung oder anderer übergeordneter Ziele und nicht primär der erotischen/sadomasochistischen/fetischistischen Lust.

Auch Selbstbehauptungs-Trainings (z.B. Widerstands-Rollenspiele gegen sexistische oder homophobe Pöbeleien) oder Fürsorglichkeits-Rollenspiele (z.B. nicht fetischistisch motiviertes Ageplay mit viel ausschließlich jugendfreier Zuwendung) sind möglich.

Obwohl es unter dem Aspekt der "Sanity" umstritten ist und wirklich risikobewußt durchdacht sein sollte, ist aufarbeitendes Nachspielen von persönlich erlebten Schicksalen und/oder deren fiktives Verändern/Verbessern für manche Menschen ein geeigneter Weg, sich heilsam mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Wird solch ein Setting vereinbart, spreche ich von Heilungsrollenspielen.

Heilungs- und Coaching-Rituale

Meine BDSM-Erfahrung nutzt mir auch bei bdsm-fernen Ritualen, die sich z.B. primär um nicht-sexuelle Emotionen, körperliche Challenges, das Verarbeiten von Erinnerungen oder unerfüllbaren Sehnsüchten oder einfach das Erreichen eines "freien Kopfes" drehen.

Solche Rituale können z.B. von Meditations- oder Tantra-Ritualen inspiriert sein. Ähnlich wie bei den Rollenspielen können sexuelle oder sadomasochistische Praktiken dabei inbegriffen oder ausgeschlossen sein.

Wenn es unser Ziel ist, dass Sie das Ritual als heilsam empfinden, spreche ich auch hier von Heilungs-Ritualen. Entsprechend gibt es Stärkungs-Rituale (z.B. für das Stärken von Selbstbewußtsein), Entspannungs-Rituale, Meditations-Rituale, Initiations-Rituale, Beziehungs-Rituale (z.B. eine symbolische Verpartnerung) uvm.

Ein offenes Ohr

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß einige Menschen sich mit akuten Problemen (z.B. Midlife Crisis) oder während ihrer Identitätsfindungsphasen (z.B. als Transgender) an mich gewendet haben, weil ich ihnen offen und vorurteilsfrei zu begegnen bereit bin und/oder weil sie bei einer Domina noch weniger Ablehnung zu befürchten haben als bei vielen anderen (auch im Heilungsbereich tätigen) professionellen Ansprechpartner/inne/n. Manchmal hilft bereits ein verständnisvolles, vorurteilsfreies Gespräch bzw. eine Folge von Gesprächen in Plaudertreffen oder Plaudertelefonaten oder Cam-Dates bzw. entwickelt sich ein intensiver schriftlicher Austausch im Email-/Brief-Abonnement.


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