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BDSM-Rollenspiele

Diese Seite beschäftigt sich mit BDSM-Rollenspielen, also sadomasochistischem, fetischistischem, erotischem und dominant-devotem "Improvisationstheater". Eher selten gibt es ein sehr enges Drehbuch, häufig nur einen "roten Faden" bzw. eine Idee/Fantasie, die dann gemeinsam weiterentwickelt und ausgespielt wird. Und da es sich um ein BDSM-Rollenspiel handelt, kommen natürlich die BDSM-Praktiken oder Fetischlüste dabei nicht zu kurz…

Es gibt neben BDSM-Rollenspielen auch noch Coaching-Rollenspiele, die nicht primär der Lustgewinnung, sondern der Vorbereitung auf Alltags-Situationen oder dem Erreichen eines persönlichen Ziels dienen. Auch diese biete ich nach Rücksprache gerne an.

Traditionelle D/S-Rollenspiele

Es gibt im BDSM die verschiedensten Rollenspiele - selbst "Herrin/Sklave" ist meistens ein zeitlich begrenztes Rollenspiel, nur selten bei einigen TPE-lern auch eine langandauernde Beziehungsidentität. Es gibt eine Vielfalt von "typischen" Rollenspielen: Herrin-Sklave, Mutti-Baby, Lehrerin-Schüler, Polizistin-Gauner, Krankenschwester-Patient, Chefin-Sekretärin, Bäuerin-Schwein etc. - wobei dort die jeweiligen Charaktere per se ein Macht-Ungleichgewicht verkörpern. Deswegen bieten sich diese bewährten Konstellationen immer wieder für DS-Play an. Aber man kann auch einfallsreiche andere Szenarien finden, vielleicht auch solche mit anfangs gleichrangiger Ausgangsposition, wo sich das Top- und Bottom-Verhältnis dann erst im Laufe des Spiel herauskehrt, oder wo sogar eine Machtumkehr bewusst im Rollenspiel inszeniert wird. Vielleicht geht es auch darum, dass ich eine konkrete Person aus Ihrem Umfeld nachspiele, oder eine Ihnen besonders verhasste oder beliebte Gruppe repräsentiere. Und dann kann das Spiel losgehen… je ungewöhnlicher, desto spannender die Herausforderung! Zögern Sie also nicht, mir auch total ungewöhnliche Fantasien mitzuteilen, ich habe große Lust am Spielen!

Rollenspiele jenseits der Klischees

Es lassen sich auch einfallsreiche andere Szenarien finden, vielleicht auch solche mit anfangs gleichrangiger Ausgangsposition, wo sich das Top- und Bottom-Verhältnis dann erst im Laufe des Spiel herauskehrt, oder wo sogar eine Machtumkehr bewusst im Rollenspiel inszeniert wird. Vielleicht geht es auch darum, dass ich eine konkrete Person aus Ihrem Umfeld nachspiele, oder eine Ihnen besonders verhasste oder beliebte Gruppe repräsentiere. Je ungewöhnlicher, desto spannender die Herausforderung!

Anbei ein paar Beispiele, die ich real gespielt habe, teils sogar als Fortsetzungs-Rollenspiele inszeniert.

Ungewöhnliche Doktorrollenspiele

Es können zum Beispiel statt Ärztin und Patient ein Sexualmedizin-Student und seine Kommilitonin sein, die sich gemeinsam auf die praktische Prüfung vorbereiten - natürlich bleiben dabei gegenseitige Untersuchungen nicht aus. Dabei entpuppt sich vielleicht, aber nicht zwingend, die Studentin auch als dominantes Luder!

Und in der geschlossenen Psychiatrie wird der segufixierte Patient wohlmöglich nicht ständig von der strengen Krankenschwester beaufsichtigt, und dann gibt es die ausgebüxte Irre aus dem Nebenzimmer, die sich wild kichernd über ihn hermacht und einfach mal wahllos alle Medizin-Geräte ausprobiert, die ihn ihrer Reichweite liegen.

Oder im Feldlazarett wendet die einzige überlebende Krankenschwester, die selbst stark verwundet ist, ihre letzten Kraftreserven auf, um zum schwerverletzten Soldaten hinzukriechen und sich seiner provisorisch anzunehmen.

Der Testroboter

Mit einem Stammkunden dreht es sich immer ums selbe Fantasy Szenario: Es geht darum, daß ich mir als Domina beim "Sklavenversandhandel" Robotersklaven bestelle, und zwar als Produkttesterin meist Prototypen. Erst war es nur eine fixe Idee, aber schon ab dem dritten Termin schrieb mir mein Sklave: "Der Grundgedanken des Testsklaven bleibt (natürlich, ich will ja immer getestet werden…)." Einmal habe ich allerdings auch ein ausgereiftes Robotermodell bestellt, um neues Studio-Equipment zu testen.

Die Korrespondenz zwischen Domina und Sklavenversandhandel, welche Funktionalitäten der Roboter jeweils meinerseits benötigt werden bzw. welche Neuerungen an den Robotersklaven derzeit von dem Hersteller entwickelt werden, führe ich mit meinem Kunden dann wirklich sessionvorbereitend als Fernerziehungs-Abo. In diesem Zuge wird dann auch geklärt, wie das Modell vor dem Versenden seitens des Herstellers aufbereitet werden soll und wie es nach Benutzung zu entsorgen ist, oder ob es sich um ein wiederverwertbares Exemplar handelt.

Manchmal empfange ich den Sklaven auch nicht gleich in der Rolle als "Domina Sara", sondern als mein eigener Lehrling / meine eigene Mitarbeiterin in entsprechend anderer Kleidung. Als Lehrling schimpfe ich zum Beispiel, daß ich heute schon wieder "für die blöde Kuh" Überstunden schrubben muss und lasse meinen Frust natürlich dann am Testmodell aus. Oder ich führe als Mitarbeiterin im weißen Kittel die hygienische Voruntersuchung des Fremdgutes durch, bevor ich dem Roboter in die elitären Studioräumlichkeiten der Herrin Einlass gewähre.

Einmal wurde auch das Robotermodell "promoviert" geordert, daß des Lesens mächtig war und auf Zetteln entlang des Weges verteilte Befehle auszuführen beauftragt war, um seine Tauglichkeit zunächst unter Beweis zu stellen, bevor ich mich überhaupt mit ihm befasste. Das Spiel gibt immer neue Möglichkeiten.

Fischereiwirtmeisterin und Azubi

Ein anderer Stammkunde hat ein Faible für Ölzeug und für Friesennerze, aber auch für Gummi/Latexkleidung und für Windeln. Bei ihm bin ich die Fischereiwirtmeisterin, die ihn während der Berufsschulzeit praktisch ausbildet. Da wir natürlich lange auf See bleiben müssen und auf unserem Kahn keine Toilette haben, sind wir bei unseren Fischertouren immer beide dick gewindelt. De facto spielen sich die Sessions in meinem Wohnbereich ab, wir sitzen auf dem Wohnzimmertisch und tun so, als wäre es das Boot - und wir halten die Rohrstöcke ausgestreckt und stellen uns vor, es wären Angeln, die wir auswerfen. Solche Art von kreativer Fantasie kenne ich auch noch aus meinen eigenen Kinderzeiten, wo ich auch gerne spielte, mein Bett sei ein Schiff und mein Kopfkissen das Steuerrad, und wenn man auf den Teppich purzelte, war man ins Wasser gefallen. Ich habe diese Vorstellungskraft noch immer und freue mich, wenn meine Gespielen diese gleichermaßen mit mir teilen und genießen können. Mit dem Fischerei-Azubi funktioniert es jedenfalls wunderbar. Da es ein erwachsenes und erotisches Spiel ist, kommen natürlich auch echte Klapse und Züchtigungen dazu, wenn der Azubi sich blöd anstellt oder frech wird. Und wenn der Seegang stark ist, halten wir uns auch mal eng aneinander gepreßt fest und erleben das "Schaukeln" - wobei sich durchaus auch mal was anderes als Pipi in die Windeln hinein ergießt. Wieder daheim in der Hütte (= meinem Schlafzimmer) wird der Azubi dann noch frischgemacht, und damit endet in der Regel eine Session-Einheit und geht in ein nachfolgendes Plauderdate über.


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